Aufzuchtsbecken

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Das Aufzuchtsbecken kann in seinem Aufbau recht schlicht gehalten werden. Ideal ist ein kleines Gefäß mit wenigstens einem Liter Inhalt bis maximal fünf Liter. Das kleine Becken ist gut um die frisch geschlüpften Nauplien und die Jungtiere gezielt zu pflegen. Daher die Larven anfangs noch nicht so mobil sind, sollte man keinesfalls zu einem größeren Becken greifen, da die Tiere sonst wohlmöglich das Futter nicht finden, welches Anfangs nur eine Zahnstocherspitze voll ist.
Als Standort empfiehlt sich ein heller Platz in der Nähe eines Fensters, direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden. Alternativ kann man auch eine Aquarienleuchte, eine Schreibtischlampe oder ähnliches auf das Becken richten. Die Nauplien benötigen in den ersten Tagen besonders viel Licht; Dadurch lässt sich die Überlebenschance deutlich steigern. 12  Stunden am Tag oder sogar noch mehr wären gut.
Das Becken sollte mit einem Gemisch aus aufbereitetem Leitungswasser und destilliertem Wasser gefüllt werden. Durch mehrere Experimente hat sich das bei mir als das am vielversprechenste Wasser durchgesetzt. Um Leitungswasser aufzubereiten muss man es einmal durch einen Wasserfilter laufen lassen, um Kalk und andere schädliche Stoffe herauszufiltern, danach einmal kurz abkochen, um schädliche Bakterien abzutöten und dann für wenigstens eine Woche, mit einem Schuss Wasseraufbereiter versetzt, in einem offenen Behälter, am besten ein leerer Kunststoffkanister aufbewahrt werden. Danach ist das Wasser perfekt für die Triopszucht aufbereitet. Wenn man besonders hartes Wasser in seinen Leitungen hat, sollte man es zusätzlich noch mit einem Teil destilliertem Wasser mischen um den Härtegrad weiter zu senken.
Auf Bodengrund kann  man in einem Aufzuchtsbecken verzichten, der durch einen Zuchtansatz eingeschleppte Sand ist vollkommen ausreichend, man kann aber auch ganz darauf verzichten, da die Triops in den ersten Tagen noch nicht buddeln können.
An technischen Geräten sollte, sofern verfügbar, ein Heizstab installiert werden um die Temperatur konstant zu halten. extreme Temperaturschwankungen zwischen dem Tag- und dem Nachtwert sind eine häufige Todesursache für junge Nauplien. Zusätzlich kann man auch noch einen Ausströmer oder einen luftbetriebenen Schwammfilter installieren, den man allerdings erst in Betrieb nehmen sollte, wenn die Triops wenigstens einen Zentimeter messen und keinen Schaden davontragen können. Filterpumpen sind zu kräftig als das man sie im Aufzuchtsbecken verwenden kann.
Bei Wasserpflanzen streiten sich die Gelehrten... die eine Partei sagt, dass sie das Wasser durch eingeschleppte Mineralien verunreinigen, andere behaupten, dass sie den Tieren nützen, da sie Nitratvergiftungen, die bei besonders erfolgreichen Ansätzen schnell vorkommen können, zuverlässig abwenden. Ich persönlich habe in meinen Aufzuchtsbecken immer ein zwei Äste Wasserpest und eine Mooskugel. Ich habe bisher noch keinerlei schädliche Wirkungen feststellen können, der Schlupf wird dadurch jedoch definitiv verzögert.
Dekomaterial hat in einem Aufzuchtsbecken absolut nichts verloren und sollte gänzlich davon fern gehalten werden. Mitbewohner wie Schnecken können ab einer Größe von 1cm zugesetzt werden, dann beseitigen sie zuverlässig Abfälle und Detritus und verhindern das Kippen des Beckens.

 

 

 

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Stand: 09. Oktober 2012
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