Woche 6 + Fazit

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Tipps und Tricks

 

Fütterung : Zur Fütterung empfiehlt es sich, solange die Tiere noch im Nauplienstadium sind reichlich Aufzuchtsfutter zu füttern, besonders bei den Amis. Habe festgestellt das man den Kannibalismus der Amis sehr effektiv vorbeugen kann, wenn  man ausreichend füttert. Die Amis freuen sich auch besonderes in den ersten Tagen sehr über Frischfleisch in Form von Muschelschalern und Daphnien, die man entweder in mit einem Konditioner gleich ins Aufzuchtsbecken gibt, oder getrennt groß zieht und sie dann den Amis bei Bedarf zufüttert. Die Euros begnügen sich bis zu ihrem 10. Lebenstag ausschließlich von vegetarischer Kost. Sie fangen erst relativ spät an, sich von Kraftfutter zu ernähren. Wenn sie auf das Kraftfutter umsteigen steigert sich auch ihr Wachstum rasant! Sie wachsen erst etwa 1-2mm am Tag, nach der Umstellung wachsen  sie dann mehr als doppelt so schnell. Bei der Fütterung der erwachsenen Tiere hat sich bei mir herausgestellt das pro 3cm Triops ein Kraftfutterbrocken benötigt wird. Wenn man also 5 Tiere á 5cm hat empfiehlt es sich etwa 9 Kraftfutterbrocken am Tag zu geben! Am besten auf mehrere Portionen täglich verteilt, dann Reste entfernen. Eine andere Erkenntnis, die ich gewonnen habe, ist das Triops gerne gemischte Nahrung zu sich nehmen, da pflanzliches Futter andere Nährstoffe beinhaltet als tierisches Futter. Da tierische Proteine jedoch nahrhafter und besser für das Wachstum der Triops geeignet sind, sollte tierisches Futter im Vordergrund der Ernährung stehen! Ich füttere rund 60% tierische Nahrung ( Kraftfutter, gefriergetrocknete Mückenlarven usw. ) 30% pflanzliches Futter ( Aufzuchtsfutter, kleingeriebenes Algenpulver ) und 10% Lebendfutter ( Daphnien, Muschelschaler, Mückenlarven, frisch aus dem Teich geangelt. Für alle di nicht diese Möglichkeit haben empfiehlt es sich ein getrenntes Becken mit Futtertieren zu halten. Klingt grausam, aber so ist die Natur! Fressen und gefressen werden! Das Wachstum lässt sich durch die Fütterung von lebenden Tieren sehr positiv beeinträchtigen!

Häutung : Triops häuten sich in den ersten Tagen mehrmals täglich. Bis zum erreichen des Erwachsenenstadiums müssen sie sich etwa 5-7 mal häuten. Nachdem sie im Erwachsenenstadium sind, häuten sie sich bei guter Fütterung etwa einmal täglich. Die Schalen sind für die Tiere ungefährlich und können im Becken bleiben. Eine Triops fressen sogar ihre alten Schalen, das sie genau die Nährstoffe enthalten, die sie für eine erneute erfolgreiche Häutung benötigen. Solange sich die Triops in der Wachstumsphase befinden ( etwa bis zum Alter von 4 Wochen ) ist es von allergrößter Wichtigkeit, das die Triops regelmäßig ein großes Angebot an tierischen Eiweißen bekommen, damit sich durch die Häutung keinen Schaden nehmen! Bei einem Eiweißmangel kann es passieren, das die Tiere bei der Häutung nicht vollständig aus ihrer alten Schale schlüpfen können und dann in ihnen verenden müssen. Grade in den ersten Tagen sollte man also lieber etwas mehr füttern und dafür mehrmals täglich die Futterreste absaugen als zu sparsam füttern und die Triops dann verhungern zu lassen. 

Beckenreinigung vor der Aufzucht : Wichtig bei der Aufzucht von Triops ist es das sie in einem sauberen Umfeld frei von chemischen Giften und anderer schädlicher Stoffe leben können. Dazu ist es absolut unerlässlich das Becken sehr gründlich zu reinigen, bevor man die Aufzucht beginnt. Bei mir hat es sich bis jetzt bewährt, das ich das Aufzuchtsgefäß mit heißem Wasser ausgespült habe, bis die Wände absolut sauber waren. Habe dann das Becken auf der Heizung trocknen lassen. Als nächstes habe ich dann ein Taschentuch genommen, das in Isopropylalkohol getaucht ( kriegt man in der Apotheke in kleinen Fläschchen mit 100ml Inhalt für 2 Euro ) und mit dem das Becken noch einmal gründlich ausgewaschen. Isopropylalkohol hat folgende nützliche Eigenschaften : es wirkt antibiotisch und desinfizierend, tötet also alle Keime, die sich noch im Becken befinden restlos ab; zweiter Effekt ist, dass die Scheiben davon besonders streifenfrei und klar werden ( das Zeug wird auch in Einweg-Brillenputztüchern verwendet ); der dritte entscheidende Vorteil ist das es sich rückstandslos verflüchtigt und somit keine Schadstoffe zurückbleiben. So ist das Becken optimal gereinigt und frei von Keimen.

Beckenreinigung während der Aufzucht : Da Reinigungsaktionen immer ein Eingriff in den Lebensraum der Triops darstellen muss man abwägen ob eine Reinigung wirklich zwingend notwendig ist, oder nicht. Bei geringen Verschmutzungen, wie Kothaufen oder Essenreste sollte man mindestens einmal täglich vorsichtig mit einer Pipette absaugen. ( Pipetten kriegt man in der Apotheke für rund 5 Euro) Das sollte man machen, um einer Schimmelbildung vorzubeugen, die für die Tiere sehr schädlich, wenn nicht sogar tödlich sein kann. Wenn sich nur kleinere Mengen Schimmel im Becken befinden, sollte man ihn ebenfalls vorsichtig absaugen, ohne das Wasser groß aufzuwühlen, um die giftigen Sporen nicht im Wasser zu verteilen. Sollte das Becken einmal unheilbar verschimmelt sein und eine Grundreinigung ist unumgänglich sollte man wie folgt vorgehen. Die Triops, wenn sie noch sehr klein sind, vorsichtig mit einer kleinen Tupperware oder einem Petrischälchen einfangen und mit ihrem alten Wasser in ein Übergangsgefäß packen. Wenn möglich noch etwas Wasser aus dem alten Becken abschöpfen, wenn der Schimmel das Becken nicht allzu sehr durchwuchert haben sollte. Wenn alle Triops entfernt sind, langsam das Wasser ablassen. Dazu nimmt man am besten einen kleinen Kunststoffschlauch, hält das eine Ende ins Becken, nimmt das andere in den Mund und zieht ganz kurz dran, hält es dann sofort in ein vorher bereitgestelltes Auffanggefäß. Nun saugt man so viel Wasser wie möglich ab, ohne den Schimmel auszusaugen. Dabei empfiehlt es sich noch mal nach Triops Ausschau zu halten, ob man vielleicht einen vergessen hat. Wenn man das Wasser hat, und alle Triops aus dem Becken entfernt wurden, kann das alte Wasser weggekippt werden! Das Becken dann auf die selbe Weise reinigen wie oben bereits beschrieben! Wenn schon Sand im Becken sein sollte, Wasser abgießen, soweit es geht, ohne den Sand mit auszukippen. Der Sand wird nun mit etwas sauberem Wasser mehrere Male durchgespült, bis sich auch nach kräftigem Durchmengen des Sandes keine dauerhafte Trübung des Wassers mehr einstellt. Eventuell noch größere Teile wie Futterbrocken usw. mit einer Pinzette entfernen. Den gewaschenen Sand dann in einen ausgedienten Kochtopf geben und den Sand ein paar Minuten lang mit siedendem Wasser auskochen. Dann noch mal auswaschen, bis das Wasser absolut klar bleibt. Nun kann der Sand wieder ins Becken gegeben werden. Dann stellt man einen sauberen Unterteller in den Sand und gießt nun langsam das Wasser auf den Teller. Das hat den Zweck, dass kein Dreck aufgewühlt wird. Wenn das ganze Wasser drinnen ist, sollte man - sofern vorhanden – den Filter einige Minuten laufen lassen um die restlichen Verunreinigungen, die in dem Wasser oder noch im Sand waren zu beseitigen. Nun warten, bis die Beckentemperatur halbwegs konstant ist. Nun die Triops mit samt ihres Übergangsgefäßes in ihr Becken zurückstellen, eine gute ¼ Stunde warten, bis sich die Temperatur angeglichen hat. Dann können die Triops in ihr Becken entlassen werden! Es empfiehlt sich die nächste Fütterung vorzuziehen, da durch die gründliche Reinigung nicht nur Kot, Staub und Schimmel, sondern auch alles fressbare aus dem Becken entfernt wurden. In den nächsten Stunden sollte man öfters ein Auge auf die Triops werfen und auf eventuelle Besonderheiten wie merkwürdiges Verhalten oder ungewohnte Verfärbung ihres Körpers achten! Nach spätestens 24 Stunden kann man die Triops wieder wie gewohnt behandeln.

Umgewöhnen an ein anderes Becken : Triops gewöhnen sich sehr stark an das Wasser in dem sie leben. Darum muss ein Umzug längerfristig geplant werden, und sollte nicht schlagartig durchgeführt werden. Dazu sollte man jeden Tag etwas Wasser aus dem neuen Becken in das alte Becken geben und die Konzentration im alten Becken langsam steigern. Wenn man rund 80% des Wassers aus dem neuen Becken im alten hat, kann man die Triops umsetzen! Dazu füllt man die Triops mit etwas Wasser aus dem alten Becken in einen Plastikbecher, den man für mindestens 15 Minuten in das neue Aquarium stellt, dies geschieht um die Temperatur anzugleichen. Danach können die Triops in ihr neues Becken gelassen werden.

Filter : Es gibt mehrere verschiedene Filtertypen auf dem Markt, die allerdings alle mehr oder weniger auf dem selben Prinzip beruhen. Für ein Becken mit Triops empfiehlt es sich einen Filterschwamm oder Filterwatte, die für die physikalische Reinigung zuständig sind, sprich sie filtern grobe Schmutzpartikel wie Essensreste, Kot, Staub, Haare und sonstiges aus dem Becken, sowie einen Aktivkohlefilter zu haben der für die absorbative Reinigung zuständig ist, also kleinste Verunreinigungen wie Schimmelsporen, Bakterien und sonstiges aus dem Wasser zu filtern. Ein solcher Filter kann die Wasserqualität erheblich verbessern und einen Wasserwechsel bedeutend hinauszögern. Damit der Filter effizient arbeiten kann, sollte man ihn mindestens einmal pro Woche mit handwarmen Wasser ausspülen und reinigen, das es wirklich sauber ist. Wichtig ist es kein heißes und kein kaltes Wasser zu verwenden da Nutzbakterien die sich in dem Filter angelagert haben könnten abgetötet werden können. Sie sind für die chemische Zersetzung von Nitraten zuständig, schützen die Tiere also vor einer Nitritvergiftung. Den Aktivkohlefilter sollte man etwa einmal im Monat wechseln, da seine Absorbtionsfähigkeit mit der Zeit nachlässt.

Sauerstoffzufuhr: Es gibt mehrere Möglichkeiten dem Becken Sauerstoff zuzuführen die alle ihre Vor- und Nachteile haben! Erste Möglichkeit ist es einen Ausströmerstein ins Becken zu stellen, der über eine Luftpumpe Luft ins Becken pumpt. Vorteil ist das diese Variante sehr billig ist, Nachteil ist dass das Wasser stark in Bewegung versetzt wird. Zweite Möglichkeit ist es Wasserpflanzen im Becken zu pflanzen. Für Triops eignen sich besonders Wasserpest und Entengrütze. Sie wandeln das von den Triops produzierte Kohlenstoffdioxid ( CO2 ) in Sauerstoff ( O2 ) um. Vorteil ist sie reichern das Becken nicht nur mit Sauerstoff sondern auch mit pflanzlichen Schwebteilen an, die jüngeren Triops als Nahrung dienen können. Nachteil der Pflanzen ist, das sie regelmäßig beschnitten werden müssen und nicht immer auf Anhieb gedeihen. Dritte Möglichkeit ist der Filter der mit einem von einer Pumpe erzeugten Unterdruck das Wasser ansaugt, reinigt und gleichzeitig sehr effizient mit Sauerstoff anreichert. Vorteil ist die Reinigung des Wassers und die relativ geringe Bewegung des Wassers. Lediglich eine geringe Umwälzung des Wassers wird dadurch bezweckt, die für die Filterung sehr positiv sein kann. Nachteil sind die regelmäßige Filterreinigung und die hohen Kosten. Vierte Möglichkeit ist einen chemischen Oxidator zu verwenden. Eine Chemikalie, die ins Wasser gegeben wird um das Wasser chemisch mit Sauerstoff anzureichern. Diese Möglichkeit hat den Vorteil, das sie sehr schnell und sehr effizient das Wasser mit Sauerstoff versorgt, Nachteil sind die extrem hohen Kosten, da im Monat eine ganze Flasche drauf geht und die mehrere Euros kostet. Fünfte Möglichkeit ist es ein sehr Flaches Aquarium zu verwenden mit einer großen Wasseroberfläche im Vergleich zur Wassermenge. Durch die natürliche Diffusion gelangt der in der Atemluft enthaltene Sauerstoff in das Becken und reichert es so an. Vorteil ist das diese Variante der Lösung in der Natur am nächsten kommt, Nachteil ist, das diese Variante ziemlich viel Platz bei recht geringer Ausbeute in Anspruch nimmt.

Herstellung von Pure Eggs : Triops buddeln gerne größere Krater in denen sie ihre Eier legen. Wenn man so einen Krater entdeckt hat muss man den Sand darum vorsichtig mit einem Teelöffel aus dem Becken herausangeln und den mindestens einen Tag lang auf der Heizung oder in der Sonne trocknen lassen. Nun gießt man das Eier-Sand-Gemisch mit Wasser auf und rührt es kräftig um. An der Wasseroberfläche treiben nun viele kleine Eier, die man vorsichtig mit einem kleinen Löffel aus dem Wasser angeln kann. Diese tut man dann auf ein Blatt Löschpapier um die Feuchtigkeit wieder abzusaugen. Nun kann man die Eier in eine Dose abfüllen. Auf diese Weise kann man wirklich Pure Eggs bekommen! Den Vorgang sollte man mehrmals wiederholen, da nicht alle Eier gleich beim ersten Mal an die Oberfläche kommen. Wenn alle Triops verstorben sind, sollte man die Prozedur mit dem gesamten Sand im Becken durchführen, da die Triops in ihrem ganzen Leben sicherlich einige Eier im Becken hinterlassen haben.

 

Frage und Antwort

 

Auf Grund mehrfachen Wunsches wird nun in meinem Tagebuch die Rubrik „Frage und Antwort“ eingeführt in dem häufig gestellte Fragen aus dem Forum beantwortet werden. Die Fragen werden teilweise von mir und teilweise von erfahrenen Züchtern aus dem Forum beantwortet.

-         Woher kommen Triops ? Triops sind kleine Schalentiere, die es schon seit vielen Millionen Jahren auf der Welt gibt. Sie leben in kleinen Süßwassertümpeln, die gelegentlich austrocknen. Sie sind fast überall auf der Welt zu Hause, doch jede Gegend hat eine etwas andere Art hervorgebracht. Am bekanntesten sind die Euros, die in Mitteleuropa vorkommen und die Amis, die besonders im Süden Amerikas heimisch sind.

-         Wo ist der Unterschied zwischen Euros und Amis? Dazu eine kleine Tabelle :

 

 

Triops Longicaudatus ( Amis )

Triops Cancriformis ( Euros )

Max. Alter

10 Wochen

12 Wochen

Max. Größe

9cm

11cm

Färbung

Blau-grauer Panzer; rote Beinchen

Dunkelbraungefleckter Panzer; dunkle Beinchen

Wachstum

Äußerst schnell ( < 5mm pro Tag )

Etwas langsamer ( < 3mm pro Tag )

Temperament

Sehr lebhaft, bei Futtermangel auch sehr aggressiv

Eher ruhig und zurückhaltend

Robustheit

Recht anfällig auf Wasserwechsel und Nahrungsumstellungen

Etwas robuster als die Amis, verkraften besser Veränderungen

Kannibalismus

Sehr häufig, vor allem bei Futtermangel

Nur in vereinzelten Fällen, meistens nur Aasfresser

Bevorzugte Temp.

24-28°C

22-28°C

 

-         Wie groß sollte mein Becken sein ? Man rechnet pro cm Triops 1 Liter Wasser. Wenn man also beispielsweise 5 Triops mit einer Länge von 5cm hat, braucht man ein Becken mit mindesten 25 Litern Wasser darinnen. Für die Aufzucht sollte man ein kleineres Becken mit wenigstens 2 Litern Inhalt verwenden und die Tiere dann nach intensiver Umgewöhnung umsetzen.

-         Was für Wasser brauchen die Triops ? Triops bevorzugen sehr weiches Wasser ohne Kalk und ohne schädliche Schwermetalle. Am besten eignet sich für die Aufzucht destilliertes Wasser, aber auch gesammeltes Regenwasser oder gefiltertes Leitungswasser können verwendet werden.

-         Was brauche ich als Bodenbelag ? Triops sind es von Natur aus gewohnt ihre Eier im Sand zu verbuddeln und auch nach Nahrung zu graben. Es empfiehlt sich einen besonders feinkörnigen Sand zu verwenden, der frei von Schwebstoffen, Anis und Kalk sein sollte! Je feiner der Sand ist, umso besser können die Triops ihre Eier ablegen und umso besser lässt sich hinterher der Sand von den Eiern trennen.

-         Brauche ich eine Heizung im Becken ? Nicht zwangsläufig! Die Beckentemperatur dar nur nicht unter 20°C fallen. Wenn das gewährleistet ist, braucht man nicht unbedingt einen Heizstab!

-         Brauche ich eine Beckenbeleuchtung ? Die ist auch nicht zwangsläufig notwendig. Triops brauchen am Tag 12 Stunden Licht, egal ob Sonnenlicht oder elektrisches Licht. Wenn sich ihr Becken in einem hellen Raum befindet brauchen sie keine extra Beleuchtung.

-         Brauche ich eine Pumpe ? Eine Pumpe ist sehr zu empfehlen, da sie die Wasserqualität verbessert, und einen nötigen Wasserwechsel sehr weit hinauszögern kann.

-         Brauche ich einen Ausströmerstein ? Ja, wenigstens den sollte man in einem größeren Becken haben, um das Wasser mit genügend Sauerstoff anzureichern. Es muss regelmäßig für Sauerstoffzufuhr gesorgt werden, da das Wasser sonst umkippt und die Tiere verenden.

-         Kann ich Pflanzen in das Becken setzen ? Ja, Wasserpest und Entengrütze eignen sich hierfür besonders gut! Pflanzen sollten aber erst nach der ersten Lebenswoche ins Becken gesetzt werden.

-         Was brauche ich unbedingt für Futter ? Die Triops können sich bis zu einer Größe von 1cm nur von Staubfutter ernähren! Man braucht unbedingt spezielles Aufzuchtsfutter aber auch Staubfutter für Jungfische eignet sich gut. Die größeren Tiere brauchen Kraftfutter, das sehr proteinhaltig sein sollte. Als Nahrungsergänzung kann man auch lebende Daphnien, Muschelschaler, Artemias, Mückenlarven oder als vegetarische Alternative, Wasserpest und Entengrütze füttern.

-         Was fressen Triops gerne? Triops sind Allesfresser; man kann ihnen im Prinzip alles vorsetzen. Wichtig ist aber das ihre Nahrung proteinreich ist, da sie die Proteine für ihre Häutungen und für ein rasches Wachstum benötigen! Euros sind eher vegetarisch veranlagt, die Amis mögen lieber tierische Kost.

-         Wie lange lebt so ein  Triops? Bei guter Pflege können einige Exemplare bis zu 3 Monate alt werden! Die Euros werden mit bis zu 12 Wochen etwas älter als die Amis, die etwa 10 Wochen alt werden.

-         Wie viele Eier legt ein Triops ? Das ist sehr unterschiedlich! Anfangs legen sie nur recht wenige Eier, erst wenn sie ihre volle Größe erreicht haben, legen sie wirklich viele Eier. Geschätzt legen sie pro Tag 100 Eier. In ihrem ganzen Leben können sie bis zu 5.000 Eier legen! Vorrausgesetzt natürlich optimale Bedingungen.

-         Wann schlüpfen die Nauplien ? Zuerst müssen die Eier getrocknet werden, dann erst kann man sie mit Wasser aufgießen. Der Schlupf hängt von der Temperatur ab. Bei 26,5°C schlüpfen sie am besten. Die ersten Nauplien sind dann schon nach 24 Stunden zu erwarten.

 

 

 

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Stand: 17. November 2009
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