Woche 3

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11.8.2004

14:30 – Habe durch Zufall im großen Becken entdeckt, dass  zwei größere Klumpen an Eiern in den von den Triops gebuddelten Löchern waren. Habe mit einem Teelöffel ganz vorsichtig die Eier mit etwas Sand drum rum rausgeholt und gleich zum trocknen nach draußen gestellt. Das Resultat aus zwei Teelöffeln voll Sand waren 60 Eier! Kann nur leider nicht identifizieren ob Euro- oder Ami - Eier sind, also habe ich sie wieder unter „gemischt“ aufbewahrt. Also Ami und gemischte Eier habe ich jetzt schon einige Hundert zusammen. Jetzt wird es langsam mal Zeit, das die Euros mir auch einen reichhaltigen Eiersegen bereiten. Habe die 4 „Freiwilligen“ Im Aufzuchtsbecken ausgetauscht durch 4 Andere aus dem großen Becken, die beiden Amis sind natürlich auch wieder ausgetauscht worden,  übermorgen werden dann wieder die Eier aus den Becken entnommen. Meine Amis haben jetzt alle die 5cm Marke überschritten, das größte Exemplar bringt es mit Schwanzgabel auf etwa 5,5cm. Bei den Euros sieht es ähnlich aus. Alle Tiere sind nun 3cm und mehr groß, das größte Tier bringt es auf 3,8cm und ist den Amis schon halbwegs ebenwürdig . Die Euros holen jetzt tüchtig auf. In wenigen Tagen werden sie die Amis eingeholt haben, wenn das so weitergeht, besonders da die Amis ja bald ausgewachsen sind. Sind ja nur noch wenige cm bis sie ihre 8-9cm voll haben. Denke mal wenigstens ein oder 2 Tiere werden es bis dahin schaffen, bis jetzt geht es ja alles bestens. Musste heute aber eine etwas größere Pumpe installieren, da die Triops es geschafft haben ihr großes Aquarium innerhalb von 24 Stunden wieder vollkommen zu verdrecken, aber das macht nichts in ihrem natürlichen Habitat ist das Wasser ja auch nicht lupenrein. Die Pumpe hat zwei große Schwammfilter und eine kleine Umluftpumpe. Ihre Leitung beträgt 10 Watt, also deutlich stärker als die andere Pumpe! Das Becken ist innerhalb einer halben Stunde schon deutlich aufgeklart. Das ist doch schon mal ziemlich erfreulich. Habe natürlich wieder einige Schnappschüsse gemacht, damit man die Entwicklung der Tiere besser verfolgen kann und um ein paar schöne Bilder von diesen bemerkenswerten Tieren zu bekommen.

20:45 – Nach dem Abendessen habe ich mich diesmal wieder etwas ausführlicher meinen Triops gewidmet! Habe heute erstmals versucht mit meiner Digitalkamera ein paar Hochauflösende Bilder zu machen und sie sind sehr gut geworden! Sie sind leider zu groß, um das ich sie hier in dem Tagebuch einstellen kann, ich werde sie gesondert zur Verfügung stellen. Habe auch ein paar kleine Videos gedreht. Hat sich grade so angeboten, da meine Triops bei ihrer abendlichen Fütterung einen tierischen Anfall bekommen haben und wie verrückt durchs Becken geschwommen sind. Es soll über Nacht stark abkühlen, deshalb habe ich mich dazu entschieden die Triops in den Aufzuchtsbecken vorsichtshalber ins beheizte Aquarium zu setzen, damit ihnen nichts passiert! Nun sind sie wieder alle miteinander vereint. Habe ihnen etwa 20 Kraftfutterbrocken gegeben, das sollte nun wirklich über Nacht reichen! Wenn nicht muss ich bald Futter nachkaufen, sie haben schon 2 kleine Beutelchen von dem Kraftfutter leer gemacht! OK, in den ersten Tagen war ich recht verschwenderisch mit dem Futter, aber im Moment ist ein Verbrauch von 25-30 Brocken pro Tag normal! In dem Tempo haben sie ihren Vorrat schnell weggefuttert. Dafür produzieren sie unvorstellbar große Mengen Eier, wenn ich sehe, wie viele Eier ich am Tag ernte, und wie wenig Mühe ich damit habe finde ich es an und für sich nicht schwer die Tiere zu halten, weil bereits nach 2 Wochen ist der Bestand nachhaltig gesichert. Muss jetzt auch keine Angst mehr haben, dass die Tiere wegen irgendwelcher Lappalien sterben da sie alle ziemlich groß und robust geworden sind. Die Tiere sind im Laufe des Tages nicht mehr gewachsen. Nehme an, über Nacht werden sie sich wieder häuten!  Ist nicht weiter schlimm, solange sie überhaupt wachsen. Ich experimentiere noch etwas mit der Futtermenge, aber so langsam stellt sich heraus das pro 3cm Triops ein Kraftfutterbrocken benötigt wird, die Menge wird garantiert im Laufe eines Tages gefressen. Die Zusatznahrung, die ich gebe, wie das Aufzuchtsfutter und das Algenpulver nicht eingerechnet, aber das wird in den letzten Tagen auch vollständig aufgenommen! Nach der letzten Reinigung ist keine Alge mehr gewachsen, die Triops haben das Pulver bereits vorher aufgefressen. Es scheint mir fast, als wenn die Triops einen Ekel vor zu großen Algen haben, da sie den Algenwald nicht angerührt haben, nachdem ich ihn entfernt habe trauen se sich nun alle wieder in die Mitte des Beckens! Also ein dicker Algenteppich ist wohl nicht so das Wahre für die Tiere.

 

13.8.2004

14:00 – Oh, heute ist Freitag der 13. mal sehen ob es heute ein Unglück bei meinen Triops gibt. Ich bin ja Gott sei Dank nicht abergläubisch von daher hoffe ich auf einen ganz normalen ruhigen Tag. Habe heute wieder das gewohnte Bild vorgefunden : Becken total leergefressen und die Tiere wieder ausgehungert. Habe ihnen erst mal zwei Löffelchen voll Kraftfutterbrocken gegeben, über die sie sofort hergefallen sind. Habe ihnen einen kleinen Algencocktail gemischt, habe etwas Wasser genommen und einen Löffel Algenpulver in ihn eingerührt und das dann ins Becken gegeben. Damit kann man die Sinkfähigkeit des Pulverfutters erheblich steigern. Es sind immer noch alle Tiere quietschlebendig und wie mir die Ansaugritzen meiner Pumpe verrät gab es heute Nacht eine ganze Menge Häutungen. Die alten Schalen werden nämlich von der Strömung erfasst und zur Pumpe hingezogen. Die Beckenreinigung übernimmt nun die große Pumpe, brauche jetzt nicht mehr mit der Pipette den Schmutz vom Boden abzusaugen. Erspart mir alles in allem eine ganze Menge Arbeit. Das Wachstum der Triops ist ungebremst, der erste Ami hat jetzt die 6cm Marke überschritten, sein Gabelschwanz macht etwa 1/3 der Gesamtkörperlänge aus. Ohne ihn würde der Ami etwa 4,5cm messen. Die anderen Amis bewegen sich alle deutlich über 5cm, ab 5,3cm und aufwärts konnte ich messen. Bei den Euros ist eine ähnlich schöne Entwicklung zu beobachten. Drei Euros ist jetzt über 4cm groß, haben also schon eine stattliche Größe erreicht. Seine Artgenossen messen etwas weniger, so 3,5cm und aufwärts. Die Tiere werden jeden Tag auch ein Stück dunkler. Die Euros nähern sich nun doch mehr der Färbung an, die ich von den Bildern kenne, die ich bis jetzt gesehen habe. Es gab heute wieder die gewohnte Menge Futter für die Tiere, feuchte nun jedoch das Aufzuchtsfutter zusätzlich etwas an, damit es besser sinkt, da die stärkere Pumpe das Futter einsaugt, bevor es überhaupt den Boden erreicht. Sehe aber keinen Grund das einzustellen, da besonders die Euros sehr auf das Aufzuchtsfutter anspringen. Habe natürlich wieder eine ganze Reihe Schnappschüsse gemacht, die ich auf dem Bild selber wieder dokumentiert habe, oder wenn sie einfach nur um ansehen sind, unbearbeitet gelassen.

20:45 -  Habe wieder meinen Abendlichen Rundgang gemacht, um meine Triops zu füttern. Habe festgestellt, dass das Wasser wieder ziemlich stark verschmutzt war, habe wieder ein 1/3 des Wassers getauscht, bevor es umkippt. Sollte wohl bald etwas in dem Aquarium für eine bessere Sauerstoffzufuhr einbauen, da mir scheint als wenn die eine Pumpe nicht reichen würde. Soll kein Problem sein. Habe eine uralte nostalgische Pumpe von meinem Dad gefunden, die zwar schon etwas ausgelutscht ist, aber bestimmt noch ihren Zweck erfüllen wird. Habe so einen speziellen Schlauch gefunden, der sich bestens dafür eignen dürfte. Werde ihn in den Nächsten Tagen mal ausprobieren. Bei meinen Triops habe ich heute Abend wieder eine verstärkte Aktivität beobachtet, die Amis haben ziemlich ruhig in Bodennähe gesessen und haben im Sand gebuddelt. Die Euros hingegen sind ziemlich aktiv im Aquarium umhergeschwommen, was sie sonst nicht tun. Sie schienen heute etwas aktiver zu sein, als sonst. Habe jedoch keine Ursache dafür gefunden. Die Amis sind dann erst bei der abendlichen Fütterung wieder munter geworden. Habe leider versäumt eine Szene zu fotografieren in der ein Ami einen grade ins Wasser geworfenen Kraftfutterbrocken umklammert und ihn wie verrückt durch die Gegend wirbelt. Sah beeindruckend aus, schade, das ich nicht schnell genug an der Kamera war. Habe dafür eine Reihe anderer schöner Aufnahmen gemacht, die hier eingefügt sind. Heute sind es ziemlich viele Bilder geworden, weil meine Triops heute ungewohnt kooperativ mit mir waren. Für gewöhnlich bewegen sie sich so schnell, das sie schon wieder weg sind, bevor ich die Kamera auf sie scharf stellen konnte. Habe mir heute einen Beutel mit ganz feinem Sand besorgt, damit ich nun lückenlos das Aufzuchtsbecken als Melkstation benutzen kann. Diese Technik hat sich bei mir bis jetzt als absoluter Erfolg herausgestellt. Habe heute wieder den Sand aus beiden Becken getrocknet, hatte leider das Pech, das es heute verregnet war und ich daher die Eier auf der Heizung trocknen muss. Morgen werden aber die Eier geerntet. Bis jetzt hat mir diese Methode rund 200 pure amerikanische Eier beschert, die Amis scheinen sich auf meinen Trick einzulassen, mal sehen ob es auch die Euros tun werden. Von ihnen habe ich leider noch keine puren Eier, weil sie noch zu klein sind. Ich hoffe ja morgen werde ich die ersten Pure Eggs von ihnen ernten. Habe heute nochmals den Trick mit dem Teelöffel anwenden können! Habe wieder zwei Teelöffel Sand aus dem Becken genommen an einer Stelle wo offensichtlich viele Eier lagen. ( Haben sich grade zwei Amis drüber „entleert“ ) Diesmal hat mir die Aktion knapp 100 Eier eingebracht. Die Ernte fällt wirklich sehr positiv aus. Habe die Eier vorsichtshalber unter gemischt abgelegt, da zwar höchstwahrscheinlich 90% amerikanische Eier dabei sind, aber ich kann es eben nicht ausschließen, das nicht auch ein Euro sich dort ausgelassen hat. Würde ich nun einen Ansatz mit nur einer Spezies haben könnte ich die Eier noch effektiver ernten, aber so ist es irgendwie schöner, die beiden Spezien auf so engem Raum harmonisch miteinander leben zu sehen. Die Bedenken, das die beiden Tiere sich nicht zusammen halten lassen kann ich mit meiner Aufzucht ja nun mehr als nur widerlegen! Habe noch keine eindeutigen Kämpfe beobachten können! Nur gelegentlich Rivalitäten um das Futter. Triops kämpfen auch um ihr Futter selbst wenn für alle Tiere mehr als genug Futter da ist. Da steckt wohl der Trieb dahinter für eventuell kommende schlechte Zeiten schon mal im Voraus zu fressen. Aber schlechte Zeiten wird es bei mir nicht geben! Bei mir wird immer großzügig gefüttert, darum habe ich auch so ein herrliches Wachstum in meinem Becken. Die Triops sind nun 16 Tage alt, sind alle gesund und vital. Durch Futtermangel, Wasserwechsel oder sonstige Einwirkungen sind bei mir noch keine Tiere gestorben. Die einzige Todesursache bei mir im Becken waren bis jetzt kannibalische Akte die höchstwahrscheinlich auf das Konto der Amis gehen. Habe bis jetzt nur die Amis beobachten können, das sie die Euros etwas grob durch die Gegend schubsen. Die Euros verhalten sich äußerst friedlich. Werde Anfang nächster Woche probehalber ein paar Eier im Brutkasten schlüpfen lassen um zu sehen wie die erwachsenen Tiere auf ihre Kinder reagieren. Das würde mich interessieren, wie ein 6cm großer Ami auf einen 2cm großen Artgenossen reagiert. Im Moment experimentiere ich etwas mit der Futtermenge und mit den Fütterungszeiten, werde mich dann nächste Woche dem Verhalten der Tiere bei Veränderung gewisser Umweltparameter beobachten und die Woche drauf möchte ich ihr Jagdverhalten Studieren für das ich heute extra einen Ansatz Artemias gestartet habe, damit die rechtzeitig groß werden.

14.8.2004

14:00 – Habe heute morgen festgestellt, das selbst zwei Löffel voll Kraftfutter zu wenig sind! Das ganze Becken war wieder wie gewohnt vollkommen leergefressen. Dafür haben die Tiere wieder eine Menge Schmutz gemacht, man kann kaum noch durchs Becken durchgucken. Habe sie erst mal alle wieder in das Aufzuchtsbecken verfrachtet, den Sand am Rand weggesammelt um da eventuell Eier herauszuernten. Habe wieder etwa ½ des Wassers getauscht, habe dabei einmal den Sand kräftig durchgewaschen, um den ganzen Schmutz zu entfernen, den die Pumpe nicht entfernen konnte. Gab heute Nacht wieder eine ganze Reihe an Häutungen. Die Amis sind deutlich gewachsen, sie messen zwischen 5,7 und 6,4cm. Sie haben alle prall gefüllte Eiertaschen, von daher könnte die Umsiedlung ins kleinere Becken ihnen vielleicht ganz gut tun, damit sie sich schnell ihrer Last entledigen können. Bei den Euros konnte ich auch ein beträchtliches Wachstum feststellen. Die kleineren Exemplare kommen knapp über 4 cm, die größten Euros sind etwa 4,5cm groß. Sie sind wieder ein ganzes Stück dunkler geworden, die ersten 3-4 Beinpaare sind nun ziemlich dunkel, und die hintersten Beinpaare haben so einen leicht olivefarbenen Schimmer. Der Panzer bekommt von Tag zu Tag mehr dunkle Flecken, und wird langsam aber sicher undurchsichtig. Sie sind nun auf den ersten Blick größenmäßig kaum noch von den Amis zu unterscheiden, da ihr Körper etwas bulliger ist, als jener der Amis. Die Euros haben ihren bevorzugten Platz unter der großen Pumpe, keine Ahnung warum die sich immer unter der Pumpe aufhalten, es scheint ihnen da zu gefallen. Die Amis halten sich in den anderen drei Ecken des Beckens auf und legen da ihre Eier. Ich hole jeden Tag mehrere Teelöffel Eier-Sand-Gemisch aus den Ecken und trockne es, um die Eier da raus zu bekommen. Auf diese Weise bekomme ich jeden Tag etwa 40 – 60 Eier zusätzlich, habe mein Reagenzröhrchen etwa ¼ voll mit puren Eiern. Die reinen Eier aus den Aufzuchtsbecken werde ich hoffentlich in den nächsten Tagen etwas mehr ernten, das trocknen des Euro-Sandes war eine echte Flaute… habe nur 2 Eier herausbekommen. Waren wohl doch noch nicht so weit wie ich dachte, obwohl sie bereits volle Eierbeutel tragen.

20:00 – So, nun sind die Triops wieder im großen Becken, habe den ganzen Nachmittag die Pumpe auf voller Kraft laufen lassen, damit das Becken einmal so richtig durchgespült wird. Nun ist das Becken wieder schön sauber und klar. Habe den Triops wieder eine etwas größere Futterration gegeben, haben zum Abend etwa 20 Kraftfutterbrocken bekommen, zusammen mit denen von heute morgen sind das heute schon 40 Stück! Also habe ich die Futtermenge nochmals um 33% gesteigert, in der Hoffnung, das es diesmal wenigstens reicht. Habe eine extra große Portion Aufzuchtsfutter gegeben, da natürlich auch das Algenpulver aus dem Sand gewaschen wurde, bei meiner Reinigungsaktion.  Konnte bei dem einem Ami ein etwas merkwürdiges Verhalten feststellen. Er hat sich zu einer Kugel zusammengerollt, hat sich auf den Boden fallen lassen, lang gemacht und hat mit den Beinchen gerudert. Das machen sie normalerweise nur, wenn sie sich einen Kraftfutterbrocken geschnappt haben, um den klein zu machen. Diesmal habe ich wenigstens ein paar Bilder davon machen können. Die anderen Schnappschüsse sind eher gewöhnlich.

 

15.8.2004

14:00 – Wieder vergebens! Die Futtermenge ist noch immer nicht ausreichend! Dann werde ich heute nochmals um 10 Brocken auf 50 erhöhen! Die Triops haben heute Mittag 25 Brocken bekommen, heute Abend werden sie dann die selbe Menge noch mal bekommen. Es waren, als ich heute gekommen bin vergleichsweise wenige Schalen in dem Becken zu sehen.  Ich nehme mal an, das sich der Rhythmus der Häutungen nun doch etwas verschiebt und sich die Tiere jetzt wieder Nachmittags Häuten werden. Die letzte Woche lang war die Zeit immer am Vormittag, wo ich es nicht beobachten konnte. Nun habe ich vielleicht einmal die Chance eine Häutung zu beobachten. Bei den Euros muss ich feststellen, das eines der Tiere auffällig blass ist. Er sitzt teilnahmslos ziemlich in der Mitte des Beckens rum und bewegt sich nur wenn er von einem seiner Geschwister oder einem Ami umgeruppt  wird. Er wird es wohl nicht mehr lange machen. Dafür habe ich noch immer 9 gesunde Euros, die bis auf ein Exemplar nun mehr als 4cm messen. Die Amis haben sich seit gestern kaum in ihrer Größe verändert. Habe zwei Schalen von ihnen gefunden, kann aber nur schwer beurteilen von welchem Exemplar diese stammen. Ihr Wachstum scheint heute eine kleine Pause eingelegt zu haben. Um die Wasserqualität vielleicht etwas zu steigern habe ich etwas Entengrütze aus dem Gartenteich ins Becken getan. Hoffentlich wird es auch so nützen, wie ich es mir erhofft habe. Außerdem werden sich meine Euros besonders darüber freuen, da sie ja vegetarische Kost bevorzugen. Jetzt haben sie erstmals sogar die Möglichkeit ihr Grünfutter frisch zu bekommen. Hoffentlich schaffe ich es die Lage im Becken halbwegs zu stabilisieren, dass meine Triops nicht an einer Nitritvergiftung verenden müssen. Das wäre besonders tragisch, da ich von den Euros bis jetzt noch nicht ausreichend Eier für eine Nachzucht habe. Notfalls werde ich mir wohl doch noch ein paar Eier nachkaufen müssen, obwohl das der letzte Weg ist, den ich gehen möchte. Bei den Amis sehe ich inzwischen kein Problem mehr mit der Nachzucht, von ihnen habe ich inzwischen mehr als genug Eier. Habe jetzt in dem Brutkasten ein paar Eier von ihnen neu Angesetzt um ein paar Amis nachzuzüchten. Die Eier sind jetzt etwa 5 Tage alt, mal sehen ob das schon klappt und wie lange es dauert, bis die Nauplien schlüpfen. Habe die Eier nur einmalig ausgetrocknet, sonst sind sie unbehandelt.

20:00 – Habe meinen Triops ihre allabendliche Portion Futter gegeben, 25 Kraftfutterbrocken und einen Becher mit aufgelöstem Algenpulver. Habe bei meinem Rundgang aber noch eine interessante Entdeckung gemacht : Der Euro, der ein wenig blasser war hat nun eine kräftige, giftgrüne Farbe bekommen. Was ist das? Eine Krankheit? Ein Pigmentfehler? Eine neue Subspezies??? Ich habe keine Ahnung ich werde auf alle fälle in den nächsten Tagen beobachten, wie er sich entwickelt. Falls er sterben sollte wird er sofort aus dem Becken entfernt um eine mögliche „Seuche“ zu verhindern. Ich weiß wie gesagt nicht ob es sich um etwas natürliches oder um eine Krankheit handelt. Rein von seinem Verhalten her würde ich ihn als äußerst lebhaft und gesund beschreiben. Er schwimmt wie gewohnt im Kreis bei der Fütterung und bolzt sich mit dem Amis zusammen um die ersten Futterbrocken. So langsam gewinnen die Euros die Oberhand im Aquarium. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie das Recht auf den Ersten Zugriff aufs Futter einfordern. Im Moment sind noch die Amis die ersten und lassen erst die Euros ans Fressen, wenn sie Satt sind. Aber es ist mehr als genug da, das die Euros auf jeden Fall etwas abbekommen. Die Ration von heute Mittag ist zu etwa 60% aufgefressen worden, es liegen noch einige Krümelchen Futter auf dem Beckenboden, werde die aber drinnen lassen, nicht das ich doch wieder zu wenig Futter gebe. Hoffentlich wissen das auch meine Triops und fressen nicht schon wieder alles auf! Die fressen mir wirklich die Haare vom Kopf, fressen jeden Tag ein halbes Beutelchen Kraftfutter leer. Habe zwar einen großen Vorratsbeutel, aber bei dem Temp wird der schneller leer sein, als mir lieb ist. Werde bald einen neuen Beutel nachbestellen, sicher ist sicher. Nicht das ich eines Tages ohne Futter für meine Triops dastehe. Habe im Moment noch einen prall gefüllten Kraftfutterbeutel, der bei meinem Futterverbrauch im Moment noch etwa 2 Wochen halten wird.

 

16.8.2004

14:00 – Heute ist trauern angesagt… Einer meiner Amis hat heute im Alter von 18 Tagen und einer Länge von 6,7cm das Zeitliche gesegnet. Er ist in der Nacht bei einer missglückten Häutung gestorben. Die Schale hat ihm den ganzen Oberkörper abgeschnürt, die Schädelplatte lag auf seinen Beinchen drauf. Demnach muss es ein heftiger Todeskampf gewesen sein. Bei der Bergungsaktion aus dem Aquarium habe ich ihm leider einen Teil der Schwanzgabel abgerissen, aus ihr ist noch etwas Blut geströmt. Daraus schließe ich, das er erst wenige Stunden tot ist, und das Triops einen geschlossenen Blutkreislauf haben, der ebenfalls aus hämoglobinhaltigen Zellen besteht, da dieses Blut rot war, wie menschliches Blut. Eine andere traurige Erkenntnis ist, dass das Futter schon wieder nicht gereicht hat! Ich kann machen, was ich will, ich kann füttern, so viel ich will, es reicht einfach nicht… Habe einen Amis beobachtet, wie er aus lauter Hunger die Entengrütze angeknabbert hat. Die Tiere wirkten auch sichtlich erleichtert, als ich ihnen endlich ihre Kraftfutterration von diesmal 30 Brocken ins Wasser geworfen habe. Ja 30 Kugeln! Es hört sich immens viel an, ist es auch! Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, das die Tierchen es doch innerhalb weniger Stunden auffressen können. Nun habe ich nur noch 14 Mäuler zu stopfen, darum sind die Chancen, das es diesmal reicht hoffentlich etwas besser. Ich habe aber auch sehr gute Neuigkeiten! Mein grüner Euro ist total gesund! Habe ein paar Fotos von ihm gemacht, diesmal auch etwas hochauflösende um mir vielleicht von jemandem aus dem Forum helfen zu lassen, was genau der kleine denn hat. Er ist ziemlich groß, etwas mehr als 4,2cm, zählt also zu den etwas größeren Euros. Die anderen Euros sind zwischen 4 und 4,3 cm groß. Die Euros haben sich heute Nacht ziemlich oft gehäutet, habe 8 Schalen von ihnen entdecken können. Also Hunger scheinen sie nicht zu leiden. Vielleicht hat es ihnen auch gut getan, das ich so viel Entengrütze ins Wasser getan habe.  Einige Blätter sind von den Triops vollständig abgeknabbert worden! Selbst die Amis haben gefallen daran gefunden. Die vier verbleibenden Amis sind übrigens alle mehr als 6cm groß, der größte ist heute Nacht leider verstorben, der zweitgrößte ist etwa 6,5cm groß. Die Amis haben sich heute Nacht alle einmal gehäutet, nur eben einer nicht so erfolgreich, leider… Draußen ist es im Moment kalt und regnerisch, was es mir erschwert die Eier zu trocknen. Habe bei der letzten Reinigungsaktion eine ganze Menge Sand aus dem Becken genommen zum trocknen. Das ist nun schon 2 Tage her, er ist immer noch ziemlich feucht. Werde wohl erst morgen erfahren, wie viel Ausbeute mir der Sand gebracht hat! Ich hoffe diesmal werde ich auch ein paar Euro-Eier bekommen. Unter der großen Pumpe ist ein Spalt, wo nur die Euros drunter passen. Wenn ich dort Eier finde, sind es garantiert Euro-Eier. Bei den Amis mache ich mir inzwischen keine Sorgen mehr… Alleine durch die Ausbeute im großen Becken habe ich jeden Tag rund 100 Eier Ausbeute. Ihr Fortbestand ist fürs erste gesichert. Die Eier, die ich probehalber in den Brutkasten gegeben habe sind noch nicht geschlüpft, sind wohl Nachzügler. Werde ein paar Eier der Amis mir dem Backofen auf niedrigster Stufe und der Tiefkühltruhe behandeln, vielleicht klappt es dann ja besser. Will mir auf alle fälle so 3-4 Amis nachziehen, damit ich im großen Becken nicht irgendwann ausschließlich Euros habe. Der Mix soll ja erhalten bleiben. Wenn es so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe, brauche ich nie mehr aus Triops zu verzichten, weil ich nur noch gelegentlich das Becken sauber mache, dabei die Eier erbeute, und dann sobald eine Spezies aus Altersschwäche oder sonstigen Gründen beginnt sich zu reduzieren, züchte ich einfach ganz schnell ein paar neue nach. Habe heute wieder ausführlich Bilder geschossen und Filmchen gedreht. Habe meinen grünen Euro natürlich mit einigen Bildern bedacht um zu sichern, das es ihn wirklich gegeben hat und das er keine Einbildung von mir ist. Und habe ein paar Bilder von meinen Amis gemacht wie sie in Rückenlage durch das Entengrützefeld schwimmen und diese genüsslich auffuttern. So habe ich nicht nur einen Wasserfilter und eine Nahrungsquelle sondern auch noch eine gute Gelegenheit Amis in Rückenlage aufzunehmen! Die Bilder sehen teilweise ziemlich spektakulär aus. Heute habe ich auch ein paar kleine Filmchen gedreht. Mir ist es gelungen einen Ami beim Futtern zu Filmen und natürlich meinen kleinen „Star“ den grünen Euro. Es sind auch einige Hochauflösende Bilder gemacht worden auf denen man sehr gut Details erkennen kann.

22:30 – Habe den Triops grade eben ihre Abendportion Futter gegeben. 25 Kraftfutterbrocken und einen Löffel in Wasser aufgelöstem Algenpulver. Von heute Nachmittag sind wieder nur noch ein paar Bröckchen über… das meiste haben sie wieder vertilgt. Macht nichts. Ist mir lieber, als wenn sie Hunger leiden müssen. Habe mit erstaunen festgestellt, dass der größte Ami nun 7cm misst! Habe ihn in einen Plastikbecher gefüllt, er war genau so lang wie der Boden des Bechert, hat mit seiner Schnauze und mit der Schwanzgabel die Wände berührt, das sind genau 7cm! Ein echter Riese. Seine Geschwister sind knapp unter ihm, die messen etwa 6,5 bis 6,8cm. Haben heute einen deutlichen Wachstumsschub bekommen! Ob das von der gesteigerten Futterration kommt? Habe auch schon lange kein Wort mehr über meinen „Verletzten“ Ami verloren! Er ist nun der 2. größte Ami, es geht ihm blendend. Er hat nur eine klitzekleine Beule auf seinem Panzer, kaum sichtbar. Wenn man von unten auf seinen Panzer blickt erkennt man noch den roten Streifen. Es scheint also keine ernsthafte Erkrankung zu sein! Die Euros sind alle etwa 4 - 4,5cm groß, sie wachsen nicht besonders schnell, aber dafür sehr regel- und gleichmäßig. Mein grüner Euro gehört zu den größten. Er misst genau 4,3cm. Habe ihn zur genaueren Beobachtung auch in den Becher genommen und mit Lupe begutachtet. Er trägt Eier in seinen Taschen, rund 20 Stück. Nicht viele, aber wenigstens etwas. Wenn es etwas wärmer wird, werde ich die Triops mal wieder für ein paar Stunden in das Aufzuchtsbecken umsiedeln zum Eier legen! Im Moment ist es nicht möglich, da die Beckentemperatur unter 20°C liegt! Ich will nicht, das einer von ihnen erfriert! Sobald es wärmer wird, werde ich es probieren, will schließlich auch mal ein paar Euro-Eier haben. Der Entengrütze geht es auch noch gut… sie regeneriert sich ja schnell genug… obwohl die Amis ihr tüchtig zusetzen… es wurde heute rund 1/3 der gesamten Entengrütze vertilgt. Die Triops fressen nur die Stiele ab und lassen die Blätter unangetastet… Sind echte Feinschmecker.

 

17.8.2004

13:00 – Moment… Da stimmt doch irgendwas nicht… 4 Triops liegen regungslos im Becken und die anderen sehen auch nicht grade besonders toll aus. Das Wasser ist ziemlich undurchsichtig und riecht recht unangenehm. Habe erst mal alle meine Triops ins Aufzuchtsbecken umquartiert und habe das ganze Wasser im Becken abgelassen… Da wurde dir Ursache für das plötzliche Absterben sichtbar : An der rückwärtigen Beckenwand hatte sich schwarzer Schimmel gebildet… Schwarzer Schimmel ist so von allen Schimmelarten der giftigste, kein Wunder, das die Triops da der Reihe nach tot umfallen… Bin bloß froh, das ich das rechtzeitig gemerkt habe! Habe das Becken komplett mit Alkohol desinfiziert, den Sand mehrmals ausgewaschen und auch die ganzen Geräte mehrmals in sauberem Leitungswasser laufen lassen. Dann ganz neues Wasser reingemacht, die Entengrütze wieder eingesetzt, habe sie auch vorher „abgewaschen“, damit nach Möglichkeit keine der giftigen Schimmelsporen mehr im Wasser sind! Wo ich grade bei einer Grundreinigung des Beckens war habe ich auch gleich den Futterautomaten installiert… Ein ganz putziges Gerät mit dem ich Beleuchtung, Fütterung, Heizung und Pumpe auf einmal steuern kann. Es wird nun regelmäßig um 6, 12, 18 und 24 Uhr 12 Kraftfutterbrocken gefüttert. Am morgen ist zusätzlich noch ein Löffelchen Algenpulver mit drinnen. Vor der Mittag und der Nachtfütterung wird für eine halbe Stunde die große Pumpe angestellt. Beleuchtet wird von 6 bis 22 Uhr. Außerdem habe ich noch einen kleinen Schlauch im Becken installiert der von der Membranpumpe das Becken durch winzig kleine Luftbläschen mit Sauerstoff anreichert, da ich das Gefühl habe, dass der Filter nicht ausreichend ist bei der Anzahl an Tieren und des Wassermenge. Ich denke mit der Entengrütze und diesem Schlauch wäre damit Abhilfe geschaffen! Habe die Triops um etwa 15:30 wieder eingesetzt. Konnte sie noch eine halbe Stunde lang beobachten, bevor ich sie leider verlassen musste und zum Dienst gehen musste.

23:00 – Bin grade vom Dienst heim gekommen. Der Automat funktioniert bestens… Futter haben die Kleinen bekommen, Licht ist aus ( Habe aber das Licht kurz angemacht für ein paar Bilder und Videos ). Obwohl der Kasten nun schon über 25 Jahre alt ist, erfüllt er noch immer seinen Zweck. Mal sehen ob die Pumpensteuerung auch funktioniert. Vorher aber noch ein paar Worte zu meinen Triops… Der Schimmelpilzbefall hat mir eine Art der natürlichen Auslese beschert, nur noch die größten Euros leben, mein grüner Euro glücklicherweise auch noch! Es sind nun noch 8 Stück. Sie sind zwischen 4,5 und 5cm groß, sehen alle prächtig aus. Sie haben alle ein sehr schönes eindeutig voneinander zu unterscheidendes Farbmuster. Habe ein paar schöne Euro-Bilder heute gemacht, auf denen man ziemlich gut die unterschiedlichen Muster erkennen kann. Die Muster verändern sich bei einer Häutung geringfügig, die Struktur bleibt die gleiche, die Tiere werden nur mit der Zeit etwas dunkler. Man kann sie ziemlich leicht auseinander halten. Bei den Amis ist das deutlich schwieriger, da die sich schon deutlich mehr ähneln. Die Amis sind 7 und 6,8cm groß. Es gibt leider nur noch 2 Stück von ihnen, was ich sehr bedaure, da ihr quirliges  Verhalten sehr viel Spaß macht. Der Ruf nach Nachzucht von ein paar Amis wird nun immer deutlicher. Ich mache bei einigen Eiern diese Wärme-Kälte-Behandlung, da die bereits seit 2 Tagen ins Wasser gegebenen Eier noch immer nicht geschlüpft sind. Schade eigentlich, aber ich werde nun alles dran setzen wieder ein paar Amis nachzuziehen, damit sie nicht irgendwann ausgestorben sind. Eier habe ich heute wieder eine Menge ernten können. Habe etwa 15 kleine Plastikschälchen, die ganz dünn mit feuchtem Sand angefüllt sind. Konnte sie wegen schlechtem Wetter nicht trocknen. Heute war ein schöner Tag, da könnte ich den ganzen Sand trockn bekommen. Konnte aber wegen dem Dienst nicht alles „abernten“ Habe 2 Schälchen leergeerntet, habe schon etwa 80 Eier herausbekommen… wenn das so weitergeht, wird diese Ernte ziemlich erfolgreich. Habe heute Nacht auch wieder ein paar Minuten Film gedreht, habe ein paar schöne Aufnahmen machen können. Und die Pumpe mit der anschließenden Fütterung funktioniert auch! – Das als kurzer Einschub zwischendurch, weil ich grade das Summen der Pumpe gehört habe und nachdem sie aus war die Futterbrocken ins Wasser rieseln sah. Einer der Amis hat sofort Interesse an einem der Futterbrocken gezeigt! Ich habe ein paar sensationell schöne Aufnahmen von ihm machen können, wie der den Futterbrocken in Rückenlage verputzt. Die drei Bilder links sind in chronologischer Reihenfolge. Das Futtern an sich hat etwa 10 Sekunden gedauert! Also ein seltener Schnappschuss. Man sieht besonders gut die Taktik, wie der Triops seine Beute verspeist. Er greift sie mit seinen vordersten Beinpaaren, hält ihn damit fest, dreht sich auf den Rücken, legt sich auf seine Schädelplatte und rollt sich langsam zu einer Kugel zusammen um ein Flüchten der Beute zu vermeiden. Wenn er sich sattgefressen hat, macht er sich wieder lang, und rudert den Futterbrocken in Richtung Schwanz runter und dreht sich mit einem Satz wieder auf den Bauch. Oft stülpen sich die Triops einfach nur über den Futterbrocken und nagen ihn ab, eine solche Nahrungsaufnahme konnte ich bis jetzt nur 3 Mal beobachten, auch nur bei den Amis. Die Euros nehmen ihre Nahrung eher etwas gemächlicher und etwas unspektakulärer auf. Diese haben jetzt auch erstmals Interesse an der Entengrütze gezeigt. Morgen – sofern die Euros da mitspielen – gibt’s Bilder davon.

 

 

 

 

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Stand: 17. November 2009
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