Woche 2

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5.8.2004

12:00 - Meine Amis haben nun alle bis auf zwei ihre typische Färbung bekommen, sie sehen nun eindeutig wie Amis aus. Mein Verletzter und noch einer seiner Geschwister haben noch nicht diese Färbung erhalten, sie sind etwas kleiner als ihre Geschwister sehen sonst aber ziemlich gesund aus, zeigen keinerlei Anzeichen von Erkrankung. Bei den Euros fällt mir langsam auf, dass sie tierisch viel Dreck machen. Das ganze Becken ist voll mit Kot. Kein Wunder; 12 Triops und eine Daphnie toben sich in dem Becken aus. Sie fressen insgesamt genauso viel wie ihre amerikanischen Verwandten im großen Aquarium. Links ein Bild meines größten Amis, der jetzt 2,5cm misst.

 

17:00 – So, jetzt habe ich bei den Euros wieder gründlich sauber gemacht, der Boden war wieder mal komplett mit Kot bedeckt. Sie machen zusammen mehr Dreck als die Amis früher im Aufzuchtsbecken. Aber dafür haben sich jetzt im Wachstum einen Zahn zugelegt. Keiner meine Euros misst nun noch weniger als 1cm. Sie werden auch schon so langsam bräunlich. Es sieht so aus als wenn meine Euros jetzt langsam scharf drauf werden ins große Becken entlassen zu werden. Den Wunsch werde ich ihnen in wenigen Tagen erfüllen. Spätestens am Ende der Woche sollen sich die ersten Euros mit den Amis zusammen im Becken tummeln, weil ich es satt habe immer nur von den Amis so schöne Bilder machen zu können wie die links. Bei den Euros ist es ziemlich schwierig mal ein paar gute Schnappschüsse zu machen. Beleuchtung, Kontrast und Wasserdurchsichtigkeit sind mies, darum werde ich erst solche tollen Großaufnahmen machen können wenn sie endlich im großen Aquarium sind, und auch im Sand buddeln. Habe den Euros heute wieder eine reichliche Portion zu fressen gegeben, damit sie sich genug Kraft anfressen können für ihren bevorstehenden Umzug. Habe noch etwas Aquarienwasser aufgegossen. Die Aquariumwasserkonzentration ist nun über 90%, damit wären sie eigentlich ideal für den Umzug vorbereitet. Ich werde noch warten bis sie noch mindestens 2-3 mm zugelegt haben. Will sie ja nicht den Amis als Frischfutter vorwerfen. Wenn die Amis welche von ihnen fressen sollten, dann sollen die Euros wenigstens die Chance haben sich gegen ihre amerikanischen Artgenossen wehren zu können. Darum kriegen sie jetzt von mir verstärkt größere Portionen Kraftfutter und weniger Aufzuchtsfutter. Habe jetzt übrigens den ersten Beutel Aufzuchtsfutter verbraucht! Bei dem Kraftfutter habe ich den Beutel jetzt etwa zur Hälfte verbraucht. Ich füttere täglich durchschnittlich 5 Kraftfutterbrocken und nur das allerwenigste davon kommt wieder zurück. Besonders die Euros haben heute ihre Liebe zum Fleisch entdeckt, sie haben ihre beiden Brocken heute komplett aufgefressen waren nur noch zwei winzige Bröckchen zu sehen. Na ja, das wäre dann wohl auch die Erklärung für ihr rasantes Wachstum. Die Euro- Daphnie ist immer noch glücklich und wohl auf. Die Triops zeigen scheinbar keinerlei Interesse an ihr, trotz der Tatsache das sie jetzt verstärkt Fleisch fressen.

Bei meinen Amis habe ich heute auch eine kleine Reinigungsaktion durchgeführt, da sie den ganzen Boden eingesaut haben, habe ich mit dem Kescher die oberste Schicht Sand abgeschöpft und dann einmal kräftig durchgespült. Habe dabei zwar etwas Mull aufgewühlt, aber darüber freut sich die Pumpe, die ich heute auch einmal ausgespült habe. Habe natürlich wieder eine Reihe schöner Bilder geschossen, oben sind 3 Bilder meiner Amis zu sehen und auf den unteren seht ihr meine Euros in ihrem frisch gereinigten Becken. Haben eine ganze weile vergeblich nach Futter gesucht, weil ich das ja auch mit rausgesaugt habe. Habe ihnen dann aber doch noch ein paar Kraftfutterbrocken und den letzten Rest meines Aufzuchtsfutters gegeben. 

 

6.8.2004

14:00 – Bin den Vormittag auf einer Hochzeit von einem Kameraden gewesen, haben ihm die Ehre erwiesen, indem wir vor dem Standesamt mit 20 Mann Spalier gestanden sind. Möchte an dieser Stelle den Jürgen Laverenz einmal ganz herzlich grüßen, der sich heute dazu entschieden hat mir 54 Jahren seiner langjährigen Freundin das Ja-Wort zu geben.

So, nun aber wieder zu meiner Zucht. Habe hier zu Hause wieder eine kleine Überraschung erlebt! Ich habe die Euros gestern Nachmittag erst gründlich sauber gemacht und nun haben sie ihr Becken wieder komplett eingesaut. Es ist wieder diesig und nur schlecht durchsichtig. Habe wieder 3 Schnapsgläser voll Mulm abgesaugt, damit die nicht irgendwann in ihrem eigenen Dreck ersticken! An der Wasseroberfläche hängen einige Triops – Schalen rum, 7 um genau zu sein. Die Umstellung auf Kraftfutter beschert den Tierchen ja einen kräftigen Wachstumsschub, damit steht dem Umzug am Wochenende nicht mehr viel im weg. Jetzt müssen sie es bis dahin nur noch in ihrer Schmutzbrühe aushalten. Sie haben nun alle einen leichten Braunton, und sind alle deutlich über einen Zentimeter groß. Habe bei dem größten jetzt stattliche 1,8cm gemessen. Die anderen bewegen sich so zwischen 1,2 und 1,6cm. Im großen und ganzen wachsen sie recht langsam, aber sehr gleichmäßig. Bei den Amis ist der Größenunterschied erheblich! Die kleinen im Aufzuchtsbecken sind noch so winzig, werden inzwischen schon von den Euros überholt, glaube denen scheint es auch nicht mehr so pralle zu gehen. Ich befürchte, das sie es nicht mehr lange machen… Sie wachsen nicht mehr und fressen tun sie auch nur noch sehr sehr wenig. Ihren Artgenossen im großen Becken hingegen geht es blendend! Habe heute wieder einige Schalen aus dem Becken geangelt, also die häuten sich noch immer fleißig. Ihr Wachstum ist unübertroffen schnell. Der größte Amis misst etwas über 3,2cm, drei seiner Geschwister sind auch gute 3cm groß, und die beiden etwas kleineren bringen es auf immerhin 2,6cm. ( Angaben jeweils mit Schwanzgabel ) Ohne Schwanzgabel wäre jeder von ihnen etwa einen Zentimeter kürzer. Habe wieder Bilder von ihnen geschossen. Habe einen großen Ami dabei erwischt wie er sich grade aufbäumt. Sieht spektakulär aus. Habe auch im Becken ein paar kleine Wasserflöhe entdeckt! Definitiv keine Daphnien, irgendwas kleineres, keine Ahnung was genau es ist, ist noch verdammt klein… für Nachwuchs ist es noch zu früh. Obwohl mein größter Ami zwei kleine Eiertaschen schräg unterhalb seiner Schädelplatte Ansetzt. Ich denke in wenigen Tagen wird es soweit sein und er wird Eier legen. Bilder sind wieder wie üblich sortiert. Oben drei Amibilder unten 2 mal Euros. Werde über die Euros ausführlicher berichten sobald sie im großen Becken sind.

17:00 – Der große Moment meiner Euros ist gekommen! Habe probehalber einen Euro für ein paar Stunden ins Amibecken umgesetzt um zu gucken wie die mehr als doppelt so großen Amis auf ihn reagieren. Sie haben ihn äußerst positiv willkommen geheißen. Sie haben ihn in ihrer Nähe geduldet und haben ihn sogar an ihrem Lieblingsplatz unter der Pumpe weiden lassen. Durch dies Experiment fühlte ich mich dazu beflügelt nun die Euros aus ihrer selbst produzierten Dreckbrühe umziehen zu lassen. Das kaum noch zu reinigende Aufzuchtsbecken hat mir treue Dienste geleistet. 12 Euros von 1,2-1,8cm sind aus ihm hervorgegangen, sowie eine Daphnie, die von dem Umzug sicherlich weniger erfreut sein dürfte. Sie ist zwar deutlich größer als die anderen früher im Amibecken, aber die Amis haben mit denen kurzen Prozess gemacht. Man wird sehen, ob sie überleben wird. Habe die Euros wieder auf die schonende Art und Weise eingefangen, habe sie mit dem Petrischälchen ganz sanft aus dem Becken gefischt, in einen größeren Plastikbecher gegeben und sich mit ein bisschen Wasser aus ihrem alten Becken dann oben in das Becken der Amis gestellt, wo sie sich dann langsam an die Temperatur gewöhnen konnten. Habe sie dann schließlich nach einer ¼ Stunde in ihre neue Heimat entlassen und wie zu erwarten war haben sie sich, wie vor ein paar Tagen ihre amerikanischen Verwandten auch einfach stumpf fallen gelassen und haben den Sand durchgewühlt. Die Amis haben denen erst keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, haben sie so gut wie gar nicht beachtet, doch als ich sie dann gefüttert habe, haben die sich um jeden kleinen Fetzen Futter gebalgt. Habe den Triops extra die doppelte Ration gegeben, das die alle genug zu futtern haben, doch die tun so, als wenn jeder Bissen der letzte wäre. Ist wahrscheinlich der natürliche Instinkt sich vollzufressen, solange es möglich ist, egal wie groß das Nahrungsangebot auch ist. Sie haben von mir zwei Kaffeelöffel voll Aufzuchtsfutter und 5 Kraftfutterbrocken bekommen. Die großen Amis haben versucht die grade erst ins Wasser geschmissenen Brocken anzuknabbern, aber sie waren noch nicht aufgequollen und daher noch steinhart. Nun, wo die Brocken vom Wasser aufgequollen sind und weich sind, haben sich drei Amis auf die Brocken gestürzt und haben sie kräftig kleiner geknabbert, die Reste, welche die Amis mit ihren Beinchen nach hinten weggeschaufelt haben, haben die kleineren Euros aufgefangen und verputzt. Ich muss sagen, die wissen wirklich, wie man ans Futter kommt! Sie scheinen sich auch recht gut mit dem Amis zu arrangieren. Habe bis jetzt noch keine Rivalitäten zwischen ihnen entdeckt. Nur ein paar Euros die sich von den Amis haben wegschupsen lassen, aber ich denke mal das ist normal, da sie Euros im Vergleich zu den Amis winzig wirken. Habe eine ganze Menge Bilder geschossen, die direkt nach der Umsiedlung geschossen wurden. Sie zeigen viele unterschiedliche Szenen, die ich interessant fand. Habe mit den kleinen Texten dokumentiert, was zu sehen ist. Viele Euros haben den Aquarienwechsel ebenfalls für eine Häutung benutzt, scheint wohl ein normales Verhalten zu sein, und ich habe auch eine Idee, warum das so sein könnte! Dazu werde ich aber ein paar Versuche durchführen müssen. Werde das dann aber bei meinen Beobachtungen mit aufführen. Bis jetzt haben alle den Umzug sehr gut überstanden, alle 12 Euros erfreuen sich bester Gesundheit, und schwimmen noch immer total aufgeregt durchs Becken, weil noch immer eine ungeheure Menge an Aufzuchtsfutter durchs Becken gleitet. Denke aber mal bei ihrer gewohnten Fressgeschwindigkeit ist davon morgen nichts mehr zu sehen.

 

7.8.2004

13:00 – Heute habe ich etwas sensationelles beobachtet. Meine Amis sind jetzt genau 7 Tage und 13 Stunden alt und der Größte von ihnen, bei dem ich meinte gestern zwei kleine milchige Taschen entdeckt zu haben hat diese nun mit Eiern gefüllt! Insgesamt auf beiden Seiten zähle ich 14 Eier. Damit die Eier nicht Gefahr laufen in der Pumpe zu verschwinden, habe ich schnell das Aufzuchtsbecken, was ich gesäubert und zur Seite gestellt hatte, wieder hergerichtet und habe es mit dem Spezialsand aufgelegt, habe zwei Beutel Sand in das Becken getan, damit der Triops genug Möglichkeit hat seine Eier zu verscharren. Habe einen Mix aus ½ Aquarienwasser und ½ destilliertem Wasser gemacht. Beckentemperatur beträgt 27°C. Also Optimale Bedingungen für den Ami. Habe ihn mit dem Kescher geschnappt und habe ihn in meinen neuen „Brutkasten“ umquartiert. Habe mich dafür entschieden die trächtigen Tiere in das Aufzuchtsgefäß zu packen, um da ihre Arbeit zu verrichten damit gleichzeitig im Aquarium der Platzmangel etwas entschärft wird. Sind nun immerhin knapp 4cm Triops weniger im großen Becken. Die fürsorgliche Mutter hat sofort mit ihrer Arbeit begonnen und hat überall kleine Löcher in den Sand gebuddelt. Konnte aber bis jetzt nicht entdecken, dass sie Eier gelegt hat. Habe eine Aufnahme von ihr gemacht, wo sie sich grade an einem Futterbrocken austobt, den ich ihr ins Becken geschmissen habe, damit sie nicht hungern muss. Da sie mir ihren Schwanz entgegenstreckt kann man die Eiertaschen sehen. Im Hauptaquarium herrscht absolute Idylle, die Euros und die Amis haben sich prima vertragen, es sind keine Verluste zu beklagen… Lediglich die Daphnie musste nun endlich dran glauben! Sie ist ebenfalls 8 Tage alt geworden. Und im Becken war wirklich NICHTS essbares mehr! Die hungrigen Tierchen haben alles restlos aufgefressen. Damit habe ich jetzt zugegeben nicht gerechnet, da sie gestern die doppelte Ration bekommen hatte, dachte mir, das müsste eigentlich reichen, aber falsch gedacht! Sie haben jetzt 6 Kraftfutterbrocken und einen Kaffeelöffel voll Aufzuchtsfutter bekommen. Noch habe ich genug Aufzuchtsfutter und werde es noch solange füttern, bis die Euros ein Stückchen größer geworden sind. Notfalls kaufe ich etwas nach, wäre ja auch nicht so tragisch. Nachwuchs wäre zumindest gesichert, von daher brauche ich es auf jeden Fall früher oder später! Die Amis haben sich alle über Nacht gehäutet, messen nun alle über 3cm, das größte Exemplar bringt es auf stolze 4cm. Meine Euros messen zwischen 1,5und 2,1cm, also auch tüchtig gewachsen! Links wieder ein paar Bilder.

19:00 – Mein Triops hat inzwischen seine Arbeit verrichtet und hat seine Eier im Sand des Aufzuchtsbeckens verscharrt. Er befindet sich mittlerweile wieder im großen Aquarium, dafür ist ein anderer großer Triops, der ebenfalls Eier in seinen Taschen trägt nun ins Aufzuchtsbecken umgesiedelt, bis er seine wertvolle Fracht abgelegt hat. Er trägt etwas mehr Eier in seinen Taschen. Geschätzt 25 Stück zusammen. Er tut sich zwar noch etwas schwer, scheint nicht gerade viel Lust zu haben Löcher zu buddeln, der erste hat sofort mit dem Buddeln losgelegt. Na ja, er hat ja noch etwas Zeit. Um 22 Uhr werde ich noch mal nachsehen und dann wird er wohl hoffentlich mit seiner Arbeit fertig sein. Im großen Becken konnte ich feststellen, das zwei Euros scheinbar Problem mit ihrer Schale haben. Sie haben ganz unförmige Ausbuchtungen an der Schädelplatte und bei dem einen Euro ist sogar eine deutlich erkennbare Delle zu sehen. Keine Ahnung wo er sich die eingefangen hat. Nach einem Kampf sieht es jedoch nicht aus, da die Schädelplatte noch ganz ist. Ich vermute, dass eine Häutung missglückt ist, da noch Fetzen der alten Schale an seiner Schädelplatte hängen. Ich hoffe ja mal, das sie sich noch erholen können und bald wieder ganz normal aussehen. Habe wieder etwas Futter nachgegeben, da die Triops ihre Frühstücksration bereits jetzt schon aufgefressen haben. Habe einen Kaffeelöffel Aufzuchtsfutter und 3 Kraftfutterbrocken zugefüttert. Habe dies mal noch etwas anderes Aufzuchtsfutter zugegeben. Ein 50g Döschen aus dem Fachgeschäft. Bin gespannt, wie die Tierchen darauf reagieren. Hoffentlich schmeckt es ihnen. Das Futter ist auf Dauer gesehen billiger, kostet grade mal 1,70 €. Werde, wenn es klappen sollte, auf dies Futter umsteigen, weil ich das billiger nachkaufen kann. Sonst sind eigentlich keine ungewöhnlichen Vorkommnisse zu verzeichnen. Die Amis wachsen extrem schnell, sind zwischen 3 und 4cm groß, bei den Euros setzt nun auch ein erhöhtes Wachstum ein. Sie sind nun alle zwischen 1,8 und 2,3cm groß. Es gab heute wieder mehrere Häutungen.

22:00 – Im großen Becken ist alles in Ordnung! Alle Triops sind lebendig und wohlauf! Habe einen zweiten Ami in das Aufzuchtsgefäß umgesetzt, da er auch mindestens 30 Eier in seinen Taschen trägt. Die beiden werden heute Nacht in dem Aufzuchtsbecken bleiben. Habe den Sprudelstein mäßig stark eingestellt und habe ihnen zwei Kraftfutterbrocken gegeben, damit sie nicht hungern müssen. Ich hoffe, sie legen mir bis morgen ihre Eier, dann habe ich wenigstens schon mal für den nächsten Ansatz genug amerikanische Eier!

8.7.2004

12:30 – Es war zwar keine große Überraschung für mich, das ich heute morgen im Becken andere Triops mit vollen Eiertaschen vorgefunden habe, aber ehrlich gesagt die Vorstellung dass die zusammen jetzt mehrere hundert Triopseier mit sich rumtragen hat mich schon irgendwie gefreut, alle bis auf einen Triops hatten  heute Eier bei sich. Die Anzahl der Eier variiert so zwischen 20 und 40 Stück, so wie ich das sehen kann. Habe die 3 trächtigen Amis ins Aufzuchtsbecken gesetzt, wo die anderen beiden über Nacht ihre Arbeit verrichtet hatten. Konnte einen von ihnen ziemlich schnell wieder zurücksetzen, weil er sich recht schnell dazu entschlossen hat seine Eier zu legen. Nun habe ich wirklich ausgesorgt! Jetzt befinden sich schätzungsweise 100 Eier im Aufzuchtsbecken, das ist weit mehr als ich für einen Ansatz brauche. Aber zu mehr Eiern sage ich natürlich nicht Nein! Die beiden Amis im Aufzuchtsbecken haben sich über Nacht gehäutet, auch eine positive Entwicklung! Zeigt, dass der Umzug ins kleinere Becken nicht geschadet hat. Im großen Becken heute morgen wieder das gewohnte Bild : der Boden mit Kot und mit abgelegten Schalen übersäht und kein Futter mehr zu sehen. Habe die Schalen aus dem Becken gewischt und dann mit dem Kescher die gröbsten Verschmutzungen entfernt, einen Moment gewartet, bis sich der Dreck wieder gelegt hatte, dann kam die große Fütterung. Habe ihnen insgesamt 8 Kraftfutterbrocken gegeben und wieder einen gehäuften Kaffeelöffel mit Aufzuchtsfutter. Habe beide Sorten gemischt, die Umstellung scheint ihnen keine besonderen Probleme zu bereiten. Zum Wachstum kann man sagen das sich so ziemlich alle Euros gehäutet haben über Nacht und die meisten von ihnen nun über 2cm messen! Das größte Tier bringt es bei ihnen auf 2,5cm. Die Euros setzen jetzt alle langsam ihr Fleckenkleid an, ich denke in ein bis zwei Tagen werden sie komplett gefärbt sein. Bei den Amerikanern sind alle bis auf zwei größer als 4cm, die beiden kleineren befinden sich mit 3,8cm knapp darunter! Der größte misst 4,4cm, und wirkt im großen Becken von der Größe her schon recht passabel.

 

22:00 – Habe wieder die beiden Amis im Aufzuchtsbecken ausgewechselt damit sich jetzt zwei andere in den Becken austoben können. Sie haben den größten Teil ihrer Eier im Aufzuchtsbecken gelassen, dürfte jetzt bald genug für einen neuen Ansatz sein. Im großen Becken sehe ich mit Besorgnis einen ziemlich blassen Euro… Er sieht nicht grade gesund aus, mal sehen wies ihm morgen geht. Berichte nicht so ausführlich, da ich heute früh ins Bett will.

9.8.2004

13:00 – Der eine Euro paddelt ziemlich lustlos an der Wasseroberfläche, ich glaube der macht es nicht mehr lange, es sieht alles andere als gesund aus. Bei einem zweiten Euro sehe ich eine Verletzung am Gabelschwanz. Wo kommt die denn jetzt auf einmal her? Die beiden Spezien haben sich doch bis jetzt so super vertragen… Hm… Ich bin ratlos. Der Euro sieht aber im Vergleich zu seinen Geschwistern noch ziemlich fit aus, ich denke mal, die Verletzung am Schwanz beeinträchtigt ihn nicht so sehr. Mal sehen ob sie es überleben. Habe heute Mittag auch einen Wasserwechsel gemacht habe etwa 1/3 des alten Wassers ausgetauscht, das es bereits begonnen hatte zu stinken.  Jetzt ist es halbwegs erträglich. Habe die Triops auch wieder ausgiebig gefüttert, haben 7 Futterbrocken und einen Kaffeelöffel voll Aufzuchtsfutter bekommen, will nicht das mir einer von ihnen verhungert, grade jetzt wo die ersten Toten bei mir zu verzeichnen sind. Mich wundert es nur, das es die Euros trifft, da ich denen doch eigentlich sogar eher weniger zugemutet habe als den Amis. Aber na ja, kann ich nichts machen. Dafür gibt es auch erfreuliche Nachrichten : Meine anderen Euros wachsen prächtig, messen nun alle mehr als 2cm, der Spitzenexemplar bringt es auf etwa 2,8cm. Bei den Amis sind die Tiere zwischen 4 und 4,7cm groß, haben also noch nicht aufgehört zu wachsen. Die Tiere sehen riesig aus, besonders durch das Glas des Beckens. Sie erscheinen verdammt groß. Mit der Eiablage bin ich jetzt auch ein ganzen Schritt weiter, habe jetzt jeden Ami einmal für 12 Stunden im kleinen Becken Eier legen lassen. Ich trockne den Sand im Moment, mal sehen, wie groß die Ausbeute ist. Wenn es sich rentiert werde ich es noch mal machen. Bei den Euros habe ich heute auch ein Tier entdeckt, das auch schon Eiersäcke trägt! Wie mir scheint legen sie schneller Eier als die Amis, aber das ist mir relativ egal, solange ich am Ende ihres Lebens genug Eier für eine neue Aufzucht habe. Aber bei so vielen Tieren dürfte das locker gewährleistet sein.

 

22:00 – So, hab den Tierchen wieder ihre Abendration Futter gegeben, damit die nicht hungern müssen. Einen kleinen Messlöffel voll Kraftfutterbrocken ( etwa 10 Stück ) und wieder einen Kaffeelöffel voll Aufzuchtsfutter. Der eine Triops der so etwas angeschlagen wirkte hat nun das Zeitliche gesegnet. Er trieb leblos an der Wasseroberfläche herum. Werde ihn drinnen lassen als Nahrungsergänzung für seine Geschwister. Den anderen geht es sonst soweit gut. Konnte bei den anderen keine Krankheit feststellen.

10.8.2004

14:00 – Das Wasser ist wieder ekelig verschmutzt! Habe sie eingefangen und in die Aufzuchtsbecken gepackt, das doch auch Dauer etwas angenehmer ist, als ein Plastikbecher. Da haben sie auch gleich wieder etwas Gelegenheit ihre Eier zu legen. Bei den Amis ist zur Zeit kein Sand drinnen, da der noch am trocknen ist. Hoffe mal, das macht den Amis nicht allzu viel aus. Die Euros haben sch gleich dran gemacht den Sand einmal kräftig umzupflügen… Die Hälfte der Euros trägt jetzt Eier mit sich rum, so wie ich das sehe, also könnte es sein, das se mir jetzt schon ein paar Eier bescheren. Habe den ganzen Sand aus dem Becken ausgewaschen, auf Eier überprüft, rund 30 Eier aus dem Becken geholt. Werden wohl überwiegend Ami-Eier sein, aber ich werde sie vorsichtshalber mal unter „Gemischt“ aufbewahren. Habe im Moment etwa 100 eindeutig amerikanische Eier und wie gesagt 30 gemischte. Habe rund ½ des Wasser rausgenommen und durch frisches ersetzt, den Pumpenfilter, das nun wirklich ziemlich stark verdreckt war einmal kräftig gesäubert, denke beim nächsten Mal werde ich den Aktivkohlefilter tauschen, da der schon ziemlich mitgenommen aussieht. Habe die Beckenwände mit einem sauberen Papierlappen von Algen und sonstigen Verunreinigungen befreit, da es schon ziemlich schwierig war überhaupt etwas durch die schmierigen Wände zu sehen. Jetzt Haben die Triops wieder den gereinigten Sand mit rund 60 Litern Wasser drinnen, Pumpe auf voller Leistung und Heizstab wieder auf 26,5°C eingestellt. Habe das Becken so noch eine halbe Stunde stehen lassen und dann erst die Triops wieder zurückgesetzt, damit sich der ganze aufgewirbelte Staub wieder legen konnte. Haben jetzt ausnahmsweise etwas verspätet ihre Mittagsration bekommen, habe ihnen wieder einen kleinen Messlöffel voll Kraftfutterbrocken und einen Kaffeelöffel voll Aufzuchtsfutter gegeben. Es wird zu 90% aufgefressen, von daher denke ich ist die Menge OK. Nun ein paar Worte zum Wachstum. Habe bei meinen Triops wieder ein ziemlich erfreuliches Wachstum feststellen können. Der größte Ami misst knapp 5cm, seine Geschwister sind so etwa zwischen 4,2 und 4,8cm groß. Die Amis legen jeden Tag konstant 2-5mm zu. Bei den Euros ist das Wachstum ähnlich gut. Habe ein Exemplar mit 3cm, und der Rest zwischen 2,2 und 2,8cm. Die Euros wachsen etwas langsamer, etwa 2mm pro Tag, dafür ist bei allen von ihnen jetzt deutlich ihre Färbung eingetreten, sie sind jetzt nicht nur körperlich, sondern auch farblich eindeutig von den Amis zu unterscheiden. Ihre Entwicklung ist zwar etwas langsamer, aber genauso wie bei den Amis. Nun habe ich wie gesagt nu noch 11 Euros und 6 Amis, aber das sind noch immer mehr als genug. Sie lassen sich prima zusammen halten. Habe auch wieder reichlich Bilder gemacht, besonders wo sie im kleinen Becken waren, weil sie da leichter abzulichten waren. Habe hier ein paar schöne Aufnahmen gemacht, wie die Amis am Buddeln sind. Oben habe ich drei Aufnahmen von den Amis und unten 3 Aufnahmen von meinen Euros.

 

23:30 – Bin grade vom Dienst nach Hause gekommen. Habe nichts besonderes entdecken können, haben die Reinigung alle bestens überstanden! Habe ihnen wieder die übliche Futtermenge verabreicht.

 

11.8.2004

14:00 – Schreck lass nach! Ein Ami und ein Euro liegen tot im Becken! Es hat aber scheinbar nichts mit der Reinigung zu tun, da die Triops alle ziemlich ramponiert aussehen, dem Ami wurde ein Fühler ausgerissen, seine Schädelplatte ist an einer Seite stark eingedrückt und er hat mehrere Wunden am Schwanz, der Euro bei dem ist es noch eindeutiger! Der ist in tausend Einzelteile zerfetzt. Man erkennt nur noch in Ansätzen, das es mal ein Triops war. Ich nehme an, das sich kein Futter mehr im Becken befand war ein Auslöser für die Streitigkeiten… werde denen heute noch ein bisschen mehr zu fressen geben, bevor sich noch alle gegenseitig auffressen, Die anderen Triops sehen soweit sonst aber sehr gesund aus! Habe zwei Kescher voll Sand aus den Ecken genommen, weil sich in dem Sand Unmengen an Eiern befinden. Die Triops haben mir heute Nacht eine sehr erfolgreiche Eiablage beschert. Werde den Sand trocknen und dann die Eier nach dem bekannten Verfahren, was ich noch im Anhang ausführlich erwähnen werde, erklären. Den lebenden Triops geht es bestens, habe noch 5  Amis und 10 Euros, sie sind alle gewohnt lebendig und vital! Kann an ihrem Verhalten keine Veränderungen feststellen, es geht ihnen gut und sie sind wieder den ganzen Tag nur mit buddeln,  fressen und Eier legen beschäftigt. Ihre Größe würde ich bei den Amis jetzt bei allen Tieren auf gut 5cm schätzen, der kleinste ist verstorben, die anderen haben sich über Nacht alle gehäutet und sind wieder ein ganzes Stück gewachsen. Meine Euros sind alle knapp 3 bis 3,5cm groß. Sie wachsen jetzt ähnlich schnell wie die Amis, hinken aber dennoch etwas hinterher. Der Euro dem die Schwanzgabel abgebrochen ist hat sich inzwischen 2 mal gehäutet. Sein Schwanz ist nun vollständig wieder nachgewachsen. Daran erkenne ich, das der Schwanz nicht lebensnotwendig ist für die Tiere. Habe auch ein paar Bilder geschossen, unter anderem auch eines von dem Toten. Man mag es vielleicht grausam nennen, habe ihn aber mit einer feinen Nadel seiner Eier entledigt, die er noch bei sich trug, gut 80 Stück und habe ihn dann im Gartenteich beerdigt. Den toten Euro habe ich seinen Artgenossen als Futter im großen Becken gelassen. Es war auch ein eher kleines Exemplar, das noch keine Eier bei sich trug. Habe sie getrocknet und in ein Röhrchen abgefüllt. Habe jetzt etwa 200 Ami-Eier. Das reicht fürs erste. Nun brauche ich aber auch noch ein paar Euro-Eier…

22:00 – So, meine Tierchen haben wieder ihre allabendliche Futterration bekommen, die auch dringend notwendig war, da das Becken – mal wieder – vollkommen leergefressen war. Gab wieder ein Dutzend Kraftfutterbrocken und auf Rat der Kollegen im Forum nur noch ein ganz kleines bisschen Aufzuchtsfutter. Zwei Amis und vier Euros wurden über Nacht in die Aufzuchtsbecken ausgesiedelt um mir ein paar reine Eier zu bescheren. Die Euros sind schon recht fleißig, was das Eierlegen angeht. Habe zwar noch keine Eier von denen, aber das ist sicherlich nur noch eine Frage von wenigen Tagen

 

 

 

 

 

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Stand: 17. November 2009
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