Vorwort

>>> Hallo und herzlich willkommen auf Koenigstigers-Urzeitkrebse.de. Hier erfahrt ihr alles Wissenswerte über die Zucht und Pflege von Urzeitkrebsen wie Triops Cancriformis - Triops Longicaudatus - Triops Australiensis - Lepidurus Apus - Artemia Franciscana - Artemia Parthenogenetica - Artemia spec. Sibiria - Artemia cf. Salina - Artemia Salina - Branchipus Schaefferii - Daphnia Magna - Daphnia Pulex und vielen anderen <<<
 

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2. Aufzuchtstagebuch gemischt

 

I.)                 Vorwort

 

Hallo alle zusammen!

 

Dies ist nun der zweite hoffentlich erfolgreichere Zuchtansatz den ich starte. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und habe nun zwei separate Becken, in denen die Aufzucht geschehen soll. Die Becken fassen 6 Liter. Habe diesmal Amis und Euros getrennt, um die Entwicklung der beiden Spezien getrennt von einander zu dokumentieren. Ich hoffe ich werde diesmal mehr als nur einen Triops durchbringen. Man muss aber zu meinen Gunsten sagen, dass das Wetter beim ersten Ansatz nicht mitgespielt hat! Lufttemperatur von 34°C und Beckentemperatur jenseits der 30° Skala war für die Nauplien einfach zu viel. Diesmal hoffe ich auf mehr Glück!

 

So, frohes Schaffen und viel Spaß beim lesen

 

Königstiger

 

 

II.)              Der Triops

Der Triops gilt als das älteste noch lebende Tier auf dieser Welt. Man schätzt, das die ersten Vertreter dieser Spezies bereits vor 220 Millionen Jahren das Licht der Welt erblickt haben. Sie gehören zur Spezies der Branchiopoden, den Kiemenfüßlern, zur Unterfamilie der Notostraca, der Rückenschaler. Der Triops verfügt über 40 und mehr Beinpaare, zwei längliche am Kopf befindliche Antennen, und drei Augen, woher auch sein Name kommt ( gr. Triops = Dreiauge ) Er hat eine große fingernagelförmige Schädelplatte, unter dem sein Kopf, seine Beine und seine Organe liegen, sie ist ziemlich hart und dient ihm als Rüstung. Er hat einen länglichen Schwanz, der mit schuppenähnlichen Plättchen besetzt ist. An der Schwanzspitze hat er einen zweigeteilten Gabelschwanz.

Triops sind Allesfresser, sie können sich sowohl von tierischer als auch von pflanzlicher Nahrung ernähren. Im Nauplienstadium ernähren sie sich von Plankton und anderen pflanzlichen Schwebteilchen, die im Wasser sind. Diese filtern sie mit Hilfe ihrer Ruderbeinchen aus dem Wasser. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von kleinen Insekten wie Mückenlarven, Kaulquappen und Würmern. Allgemein lässt sich aber sagen das sie sich sehr Proteinreich ernähren, da sie die Proteine für ihres Wachstum benötigen. Triops häuten sich je nach Umweltbedingungen unterschiedlich oft und benötigen daher große Mengen an Proteinen. Wie viele andere krebsähnliche Tiere werfen sie ihre alte Haut ab um die darunter neu gebildete zum Vorschein zu bringen.

Man unterscheidet generell zwischen 11 Unterarten der Triops von denen sich Hauptsächlich nur zwei für die Aquarienzucht eignen : Triops Longicaudatus ( In Amerika beheimatete Spezies, darum auch als Ami bezeichnet ) und Triops cancriformis ( In Mitteleuropa beheimatet, darum auch als Euro bezeichnet ). Die Amis, leicht an ihren rötlich gefärbten Beinen und der blaugrauen Schädelplatte zu erkennen werden in Gefangenschaft bis zu 9cm lang. Sie bevorzugen Temperaturen ab 24°C. Die Euros haben hingegen eine bräunlich gefärbte Schädelplatte, die zahlreiche Flecken aufweist, ihre Beine sind bräunlich bis schwarz. Ihr Körper ist im Vergleich zu den Amis bulliger und rundlicher, wohingegen die Amis einen eher langgestreckten Körper haben. Euros werden bis zu 11cm lang und bevorzugen Temperaturen ab 22°C.

Die Triops vermehren sich über sogenannte Jungfernzeugung, was soviel bedeutet wie das die Eier des Weibchens nicht befruchtet werden müssen um das aus ihm eine Nauplie schlüpft. Es kommt auch nicht zu einem Austausch der Gene der beiden Elterntiere was dazu führt, dass die Nauplie ein natürlicher Klon der Mutter ist. Bei den Triops gibt es fast ausschließlich Weibchen. Man schätzt etwa jeder hundertste Triops ist ein Männchen. Es wird vermutet, dass die Männchen dazu da sind neue genetische Anpassungen durchzuführen, um sich dem Lebensraum schneller anzupassen. Das, so die derzeitige Meinung der Wissenschaftler ist der Grund, warum sie schon viele Millionen Jahre leben. Es gibt noch eine Besonderheit bei ihrer Fortpflanzung : Triops legen sogenannte „Dauereier“. Diese Eier sind kälte- hitze- und stoßunempfindlich, sie können theoretisch Jahrhunderte lang ohne Stoffwechsel und ohne Wasser überleben. Gießt man nun die ausgetrockneten Eier wieder mit Wasser auf, dauert es nur wenige Tage und die Nauplien schlüpfen. Die Begründung für dies Verhalten lässt sich in ihrem Umfeld begründen : Triops haben schon zu einer Zeit gelebt, in der es ihren größten Fressfeind noch nicht gab : die Fische! Um den Fischen zu entkommen haben sich Triops einen genialen Trick einfallen lassen, sie haben sich in kleine Tümpel zurückgezogen, die in einer Trockenperiode austrocknen. Die Triops und die Fische sterben! Doch die Eier, die die Triops zu Lebzeiten gelegt haben warten nur auf die nächste Regenperiode, um den Kreislauf  ( Schlüpfen, Wachsen, Eierlegen, Sterben, Schlüpfen… ) wieder von neuem beginnen zu lassen.

 

   

Triops Cancriformis                          Triops Longicaudatus

 

III.)           Verwendetes Material / Vorbereitungen für die Zucht

 

Habe diesmal wie gesagt getrennte Becken. Habe zwei 6 Liter Becken, beide zur Hälfte mit destilliertem Wasser gefüllt. Werde dann aber im Laufe der Tage mit Wasser aus dem großen Becken nachfüllen. Es handelt sich um die Becken aus dem www.urzeitkrebse.de - Shop, die ich mit Sprudelsteinen versehen habe. Habe die Pumpleistung gedrosselt indem ich die Pumpe mit Weichen auf insgesamt 4 Becken verteilt habe. Also ½ Watt Leistung pro Becken. So bekommt jedes der vier Becken Sauerstoff, so wie es sein muss. Habe die Becken erst mal mit Sauerstoff angereichert, bis sich kleine Bläschen am Beckenrand gebildet haben. Habe während dessen das Wasser mit einem Konditioner behandelt. Habe den Beutelinhalt ins Becken gegeben, möchte den auch drinnen lassen, weil im Forum dazu geraten wurde. Die Beckentemperatur ist diesmal etwas niedriger, habe diesmal 24°C gewählt, da das letzte mal die Futterbrocken extrem schnell angefangen haben zu schimmeln. Dem versuche ich jetzt damit entgegenzuwirken. Die Becken sind wieder mit Klebethermometern versehen um die Beckentemperatur ablesen zu können. Beleuchtung erfolgt über eine an der Decke des Raumes angebrachten Leuchtstoffröhre und durch das gegenüberliegende Fenster. Handelt sich dabei um ein Nord-Fenster also keine direkte Sonneneinstrahlung. Habe auf die Becken die jeweiligen Landesfahnen geklebt um unterscheiden zu können welche Spezies sich in welchem Becken befindet. Deutschlandfahne à Euros und Stars and Stripes à Amis. Werde, wenn die Nauplien schon ein bisschen größer sind, etwas Sand in das Becken geben. Verwende diesmal wieder Quarzsand ( Körnung < 1mm ). Zum Füttern verwende ich wieder Staubfutter für Jungfische und das Kraftfutter für Triops. Züchte nebenbei einen Ansatz Artemia Salina, die mir später als Lebendfutter dienen sollen. Werde aber auch für sie ein Aufzuchtstagebuch führen, und ihren Wachstum dokumentieren. So, das sind die wichtigsten Infos zur  Aufzucht. Ab einer Größe von 1cm werden sie an das andere Becken umgewöhnt und mit 1,5cm ins große Becken umgesetzt. Da werden sie dann gemischt.

Als Aquarium verwende ich ein handelsübliches Glasaquarium mit 80 l Fassungsvermögen. Als Bodenbelag verwende ich Quarzsand mit einer Körnung von etwa 1mm, den ich erst mal kräftig ausgewaschen habe, bis keine Verunreinigungen, Staub oder sonst was mehr im Sand waren. Habe den Sand etwa 3 cm hoch im ganzen Aquarium verteilt. Ich verwende destilliertes Wasser aus dem Supermarkt, wovon ich genau 60l in das Aquarium gefüllt habe. Habe an dem Aquarium ein Kristallthermometer angebracht, um die Temperatur abzulesen. Die Temperatur regele ich mit einem 50 Watt Heizstab , den ich auf 26 – 27°C eingestellt habe. Für die Filterung benutze ich einen kleinen Plastikkasten, der mit Aktivkohle und mit Filterwatte gefüllt wird. Er wird mit einer kleinen Membranpumpe betrieben. Ich benutze ein sehr kleines Modell mit 2 Watt Leistung. Zusätzlich habe ich für die Belüftung noch einen Sprudelstein, den ich auch noch ersatzweise anschließen kann. Für die Beleuchtung benutze ich eine 15 Watt Leuchtstoffröhre mit etwa 80 Lux Lichtintensität.

 

 Quarzsand » 3cm hoch     Filterkasten         Ausströmerstein          destilliertes Wasser

  

    Heizstab 50W        Kristallthermometer

 

Als Standort habe ich einen etwa 1m hohen Schrank in einer Ecke neben einem Fenster gewählt, ein mal um das Aquarium keinen direkten Sonnenstrahlen auszuliefern, und um es vor dem kalten Fußboden zu schützen. Das Aquarium steht in einem Gartenhaus, weit weg vom nächsten menschlichen Wesen, damit die Tiere ganz für sich alleine sind, und ihre Ruhe genießen können, aber auch um das Risiko der Verunreinigung das Wassers möglichst gering zu halten, wegen Zigarettenqualm oder Küchengerüchen. Ich denke das ist der ideale Standort für die kleinen Triops.

 

   

Aquarium links unbeleuchtet, rechts beleuchtet

 

Für die Zucht habe ich mir zwei Ansätze besorgt, einen Ansatz mit Amis ( Triops Longicaudatus ) und einen mit Euros ( Triops cancriformis ), um eine Mischung beider Arten zu haben und um ihr Verhalten bei gleichen Bedingungen besser vergleichen zu können.

Als Futter benutze ich Staubfutter für Jungfische, für die älteren Tiere Mückenlarven und Kraftfutter für Triops.

      

Algen, getrocknet        Staubfutter für Nauplien       Kraftfutter Triops

 

Jetzt ein paar Worte zu den Vorbereitungen die ich getroffen habe : Es ist unbedingt nötig, dass das Wasser sauber und frei von Schadstoffen ist; darum habe ich den Sand mehrmals gründlich mit Leitungswasser ausgewaschen, habe den Sand dazu in einen Plastikeimer gefüllt, und immer so 5 cm hoch mit Wasser aufgegossen, dann mehrmals den Sand gut durchgemengt, das Wasser wieder abgegossen und wieder von vorne. Die ganze Prozedur habe ich solange gemacht bis das Wasser, was über dem Sand ist, klar und sauber bleibt, auch nach intensivem Durchmischen. Habe dann ein letztes Mal den Sand mit destilliertem Wasser durchgemischt, um eventuelle Verunreinigungen die aus dem Leitungswasser stammen könnten auch noch zu entfernen. Habe das Aquarium ebenfalls mehrmals mit Leitungswasser und mit einem neuen unbenutzten Schwamm mehrmals ausgewaschen, zum Schluss auch einmal wieder mit destilliertem Wasser ausgespült. Habe dann den Sand ins Aquarium gepackt und grob schon mal so verteilt, wie er später liegen soll. Zum Wasser auffüllen habe ich einen einfachen Trick benutzt, um nicht allen Dreck der doch noch irgendwo drin sein sollte, aufzuwühlen : Habe eine Untertasse in den Sand gelegt und habe dann das destillierte Wasser auf den Teller geschüttet, so kann man das Wasser einfüllen ohne größere Probleme, wenn schon so ein paar cm hoch Wasser im Aquarium steht, das Wasser einfach gegen die Aquarienwand gießen, so kann man das Becken nach und nach auffüllen. Habe das Becken bis 5cm unter den Rand gefüllt, um das Beckenvolumen voll auszunutzen. Habe auch gleich den Heizstab mit den Saugnäpfen an der Beckenwand montiert, und habe ihn auf 27-28°C eingestellt. Habe die Pumpe und den Filterkasten auch schon im Aquarium angebracht und eingeschaltet. Habe das Aquarium 1 Woche vor Zuchtbeginn aufgebaut und alle Geräte, Heizung, Pumpe und Filter laufen lassen, um das Wasser auspendeln zu lassen, damit sich Ph- Wert, Temperatur und alles sonstige auspendeln können. Habe ein Aquarium mit Deckel gewählt damit sich kein Staub im Wasser anlagern kann, und damit verdunstetes Wasser gleich wieder zurück ins Becken tropft.

Habe auch noch etwas zusätzliches Material, Habe einen kleinen 8*5 cm Kescher der normalerweise für junge Guppys benutzt wird, er ist sehr feinmaschig und eignet sich sowohl für junge Triops wie auch für etwas ältere Tiere. Das Netz ist sehr fein und weich, das sich die Tiere nicht verletzen können. Für die ausgewachsenen Tiere habe ich einen 15 * 8 cm Kescher, der wird aber erst später zum Einsatz kommen.

 

Kescher

 

Noch ein paar Hinweise :

 

-         Das Ausspülen das Aquariums und des Sandes ist dringend notwendig, da Triops sehr empfindlich auf Schadstoffe im Wasser reagieren! Wichtig bei allen Reinigungsaktionen ist es komplett auf Chemie zu verzichten! Kein Desinfektionsmittel und keine Seife.

-         Anstatt destilliertem Wasser kann man auch stilles Mineralwasser oder auch Regenwasser nehmen, in vereinzelten Fällen auch Leitungswasser. Das wichtigste ist, dass das Wasser einen möglichst neutralen Ph- Wert, eine geringe Härte und keine Schadstoffe wie Schwermetalle oder sonstiges enthält.

-         Die Beckengröße sollte am Anfang gering sein, etwa 2-5 Liter. Später je nach Population dann ein größeres Becken. Man rechnet pro cm Triops 1 Liter Wasser. Also bei 5 Tieren á 5 cm wären 25 Liter OK.

-         Der Heizstab ist nicht zwingend notwendig, wenn man die Wassertemperatur aus anderen Gründen über 22°C halten kann ( Auch nachts!!! ) braucht man sie nicht unbedingt. Die Euros bevorzugen Temperaturen ab 22°C, die Amis stehen mehr auf etwas höhere Temperaturen, so ab 24°C. Ich habe mich bewusst für eine höhere Temperatur entschieden, da sich die Tiere bei warmen Wasser besser entwickeln. Der Haken an der Sache ist, das sich Bakterien auch besser entwickeln! Doch daher ich einen guten Filter drinnen habe, brauche ich mir keine Sorgen zu machen!

-         Die Pumpe ist auch nicht unbedingt notwendig, man sollte aber dennoch für ausreichende Sauerstoffzufuhr sorgen. Einige benutzen lieber chemische Oxidatoren, die über chemische Reaktionen das Wasser mit Sauerstoff anreichern, andere Verlassen sich auf Pflanzen wie Wasserpest und Entengrütze, aber auch Sprudelsteine oder ähnliches sind gut geeignet.

-         Ein Filter ist auch nicht unbedingt notwendig, doch grade wenn man ein Becken mit höheren Temperaturen hat, sollte man nicht auf ihn verzichten! Aktivkohle filtert Mikropartikel aus dem Wasser, Filterwatte kümmert sich um die physikalische Reinigung, entfernt also grobe Schmutzteilchen, wie Staub oder Fussel aus dem Wasser. Es gibt auch spezielle Bakterienkulturen zu kaufen die das Wasser aufbereiten! Doch hier bitte vorher informieren ob die Kulturen auch zum Becken passen!!!

-         Beckenbeleuchtung ist sehr wichtig! Triops lieben es hell. Sie bevorzugen 14 Stunden am Tag Licht. Das kann men entweder durch normales Tageslicht, eine Aquarienbeleuchtung aber auch durch eine einfache Schreibtischlampe erreichen! Von direkter Sonneneinstrahlung wie z.B. direkt unter einem Fenster ist abzuraten, da das Wasser so aufheizen kann und kritische Temperaturen erreichen kann!

-         In den ersten Tagen sollte man jedoch auf Technik verzichten, weil die Nauplien die ersten Tage lieber ungestört sein wollen. Lediglich Heizung und Licht können anbleiben

-         Für die Nauplien sollte man einen sogenannten Brutkasten verwenden. Der Brutkasten ist ein kleiner Plastikkasten der oben an der Oberfläche des Aquariums schwimmt. Er hat witzig kleine Ritzen an den Seiten über die er mit dem Aquarium verbunden ist, also das Wasser innen die selben Eigenschaften  hat wie das Wasser außen. Noch dazu sind die Ritzen so fein, das selbst die winzigen Nauplien nicht durch sie schlüpfen können und ins große Becken gelangen. Ist ein entscheidender Vorteil, weil man die Tiere nicht erst beim Umsetzen an das andere Wasser gewöhnen muss, sondern sie im Prinzip schon in ihrem späteren zuhause sind. Der Brutkasten kann auch zur gezielten Eiablage verwendet werden. Dazu muss 2cm hoch Sand in ihn gefüllt werden. Jetzt können die trächtigen Triops in den Brutkasten gesetzt werden um ihre Arbeit zu verrichten. So kann man auch bei einer gemischten Zucht die Reinheit der Eier sicherstellen. So kann man genau bestimmen, welche Eier sich in dem Sand befinden. Wiederholt man das mit mehreren Triops, kann man eine enorm hohe Anzahl an Eiern im Sand erreichen.

 

Brutkasten mir Sand gefüllt

 

-         Zum Füttern der Triops kann man fast alles nehmen! Triops sind Allesfresser und können fast jede Nahrung verwerten. Man sollte jedoch darauf aufpassen, dass die Nahrung der Triops besonders proteinhaltig ist, da die Triops viele Proteine brauchen, um ihre Häutungen durchzuführen. Besonders gut eignen sich für die erwachsenen Tiere Lebendfutter wie Würmer, Mücken- und Fliegenlarven, aber auch gefriergetrocknete Insekten sind gut. Für Nauplien empfiehlt sich Algenstaubfutter. Man sollte jedoch nicht mehr füttern, als die Tiere auch wirklich fressen, um Schimmelbefall vorzubeugen.

-         Konditioner sind kleine Beutelchen mit gefüllt mit einer speziellen Baumrinde die das Wasser mit pflanzlichen Schwebteilchen und Nährstoffen anreichern soll, um den Triops das Wachstum in den ersten Tagen etwas zu erleichtern. Außerdem sollen sich in den Konditionern Eier von Daphnien und von Muschelschalern befinden, die den Triops ebenfalls als zusätzliche Nahrung dienen sollen.

-         Getrennte Aufzuchtsbecken haben den Vorteil, dass man dem Wachstum und den Eigenheiten der einzelnen Spezien besser beobachten kann, da sie jetzt homogen ( also unter sich sind ) sind, und keine Mischung mehr wie im ersten Ansatz. Wird bei einem Vergleich der beiden Triopssorten erleichtern.

Aufzuchtsbecken sind vorteilhaft wenn man bereits ältere Tiere hat und man die jungen Nauplien vor den großen Triops schützen will. Sobald die Nauplien groß genug sind werden sie umgesetzt. Nachteil daran ist das man sie erst an das andere Wasser gewöhnen muss! Das ist darum ein Nachteil weil die jungen Triops sich sehr an das Wasser in dem sie aufgewachsen sind gewöhnen und dann Stress empfinden wenn sich ihre Umwelt verändert, was sich wiederum nachteilig auf ihre Entwicklung auswirkt.
 

 

 

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Stand: 17. November 2009
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